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Jetziges Leiden: Die Patientin berichtet über einen Schub von stark juckendem Ekzem in den Ellenbeugen und Kniekehlen. Die Haut sei trocken, gerötet und teilweise aufgekratzt. Der Juckreiz störe den Schlaf erheblich. Auslöser könnten Stress oder das kalte Wetter sein. Asthma oder Heuschnupfen sind als Begleiterkrankungen bekannt. Eine bakterielle Superinfektion (Eiter) wird verneint.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet, dass er kurz nach einem Wespenstich am Arm ein Jucken an den Handflächen und Fusssohlen verspürt habe. Wenige Minuten später sei der ganze Körper rot geworden und die Lippen seien angeschwollen. Er habe ein Engegefühl im Hals und Schwindel bekommen. Atemnot oder Bewusstlosigkeit seien nicht eingetreten.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet über saisonal auftretenden Niesreiz, Fliessschnupfen und eine verstopfte Nase. Die Augen seien gerötet, juckten stark und tränten. Die Beschwerden seien bei schönem Wetter und im Freien am stärksten. Husten oder Atemnot werden verneint. Im Winter sei er beschwerdefrei. Antihistaminika brächten Linderung.
Jetziges Leiden: Die Patientin berichtet über das plötzliche Auftreten von stark juckenden Quaddeln am ganzen Körper. Die Hautveränderungen seien flüchtig und wanderten. Auslöser könnte die Einnahme eines neuen Antibiotikums oder ein bestimmtes Nahrungsmittel gewesen sein. Atemnot, Schluckbeschwerden oder Schwellungen im Gesicht (Angioödem) werden verneint.
Jetziges Leiden: Die Patientin berichtet über eine akut aufgetretene Atemnot mit pfeifenden Atemgeräuschen. Auslöser sei der Kontakt mit einer Katze gewesen. Sie spüre eine Enge in der Brust und habe trockenen Reizhusten. Das Notfallspray habe sie bereits zweimal angewendet, jedoch ohne anhaltende Besserung. Fieber oder produktiver Husten bestehen nicht.
Der Patient stellte sich mit einem seit Wochen bestehenden grippalen Krankheitsgefühl, generalisierter Lymphadenopathie und einem makulopapulösen Exanthem vor. Die ausführliche Anamnese ergab ein Risikoverhalten. Der durchgeführte HIV-Suchtest (Ag/AK-Kombinationstest) reagierte reaktiv, was durch den Bestätigungstest (Western Blot) und eine hohe HI-Viruslast verifiziert wurde (HIV-1 Infektion). Die CD4-Zellzahl war erniedrigt, jedoch noch oberhalb der AIDS-definierenden Grenze. Koinfektionen (Hepatitis B/C, Lues, Tuberkulose) konnten ausgeschlossen werden.
Wir klärten den Patienten ausführlich über die Diagnose einer akuten HIV-Infektion (bzw. frühen Infektion) auf und starteten nach Resistenzprüfung (bzw. Asservation) unverzüglich eine antiretrovirale Kombinationstherapie (ART). Die Verträglichkeit war gut. Unter der Therapie und symptomatischer Behandlung bildeten sich die Allgemeinsymptome zurück. Der Patient wurde zur weiteren Betreuung und Verlaufskontrolle der Viruslast an unsere infektiologische Ambulanz angebunden. Psychosoziale Unterstützung wurde angeboten.