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Fuß rechts: Plantarseitig über dem MTP I rundliches Ulkus mit fibrinbelegtem Grund und leicht unterminierten Rändern, mäßiges seröses Exsudat, umgebende Haut leicht gerötet, kein ausgedehntes Erythem, keine eitrige Sekretion.
Schmerzarme Wundumgebung. Berührungssensibilität an Vorfuß und Zehen reduziert, Monofilament-orientierende Prüfung pathologisch. A. dorsalis pedis schwach tastbar, A. tibialis posterior nur schwer tastbar, Kapillarfüllung an Zehenkuppe verzögert. Beweglichkeit der Zehengelenke erhalten, kein klinischer Hinweis auf akute Phlegmone.
Fuß rechts: Deformierter Fuß mit Abflachung des Längsgewölbes und ausgeprägter Plantarwölbung („Rocker-bottom“-Konfiguration), diffuse Schwellung, Fuß deutlich wärmer als Gegenseite, keine Ulzeration im inspizierten Bereich.
Palpatorisch gering schmerzhaft trotz ausgeprägter Deformität, knöcherne Prominenzen medial und plantar tastbar. Gelenkspiel im Mittel- und Rückfuß vermehrt, Eindruck einer Instabilität. Berührungs- und Vibrationsempfindung an Vorfuß und Zehen deutlich reduziert, Monofilament-orientierende Prüfung pathologisch. A. dorsalis pedis und A. tibialis posterior tastbar, Kapillarfüllung an Zehen regelrecht.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet über eine seit vier Wochen bestehendes ausgeprägtes Durstgefühl mit einer Trinkmenge von ca. 4 Litern Wasser täglich. Parallel dazu beschreibt er häufiges Wasserlösen sowie eine Nykturie von 3 bis 4 Mal pro Nacht. Dies führe zu einer erheblichen Schlafstörung. Trotz erhaltenem Appetit habe er in diesem Zeitraum ungewollt 6 kg an Körpergewicht verloren. Weiterhin klagt er über eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen sowie intermittierend verschwommenes Sehen. Akute Infektzeichen oder Fieber sowie abdominelle Schmerzen werden verneint. In der Familienanamnese ist ein Diabetes mellitus Typ 2 bei der Mutter bekannt.
Bei Verdacht auf ein symptomatisches Restless-Leg Syndrom bei tiefnormaler Ferritin ist eine i.v. Eisensubstitution empfohlen. Hierzu soll eine zeitnahe laborchemische Nachkontrolle der Eisenparameter erfolgen. Bei Verdacht auf RLS muss für eine erfolgreiche Behandlung hierbei das Ferritin >100ug/l als auch die Transferrin Sättigung mehr als 45% betragen. Als Nebenwirkung der Eisensubstitution kann eine Hypophosphatämie eintreten, hierzu empfehlen wir eine Phosphatkontrolle 7 Tage nach Eiseninfusion. Eine laborchemische Kontrolle (Ferritin und Transferrinsättigung) empfehlen wir frühestens 6 Wochen nach Eisentransfusion.
Jetziges Leiden: Die Patientin berichtet über plötzlich aufgetretene Rückenschmerzen nach dem Heben einer Einkaufstasche. Die Schmerzen seien im Bereich der Brustwirbelsäule lokalisiert und bewegungsabhängig. Neurologische Ausfälle wie Lähmungen oder Taubheitsgefühle werden verneint. Ein Sturzereignis hat nicht stattgefunden. In der Vorgeschichte sei bereits eine distale Radiusfraktur bekannt.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet über massiven Durst und sehr häufiges Wasserlassen, auch nachts, seit etwa zwei Wochen. Er habe in dieser kurzen Zeit 5 kg an Gewicht verloren, obwohl er normal esse. Er fühle sich extrem müde und kraftlos. Seit heute Morgen sei ihm übel und er habe Bauchschmerzen. Ein Infekt ging den Beschwerden nicht voraus.
Diabetes mellitus Typ 2 (E11.-)
Erstdiagnose: XX
Aktueller HbA1c: XX% (vom XX.XX.XXXX)
Therapie: XX
Mikroangiopathische Folgeerkrankungen:
Diabetische Nephropathie (E11.2-), Stadium: XX
Diabetische Retinopathie (E11.3-), Stadium: XX
Diabetische Polyneuropathie (E11.4-), Typ: XX
Makroangiopathische Folgeerkrankungen:
Koronare Herzkrankheit (I25.-), Status nach XX
Cerebrovaskuläre Insuffizienz / Status nach Insult (I63.-)
Periphere arterielle Verschlusskrankheit (I70.2-), Stadium nach Fontaine: XX
Kardiovaskuläre Risikofaktoren (cvRF):
Arterielle Hypertonie (I10)
Dyslipidämie (E78.-)
Adipositas (E66.-), BMI XX kg/m2
Nikotinabusus (F17.2), XX pack years
Die notfallmässige Zuweisung erfolgte bei somnolentem Patienten mit Kussmaul-Atmung und Exsikkosezeichen. Fremdanamnestisch bestanden seit Wochen Polydipsie und Gewichtsverlust. Die Blutgasanalyse zeigte eine schwere metabolische Azidose (pH 7.1) mit vergrößerter Anionenlücke, begleitet von einer massiven Hyperglykämie und Ketonämie. Wir diagnostizierten eine schwere diabetische Ketoazidose (DKA) bei Erstmanifestation eines Diabetes mellitus Typ 1.
Initial erfolgte die Überwachung auf der Intensivstation/IMC mit aggressiver Volumensubstitution, Ausgleich des Kaliumdefizits und einer kontinuierlichen intravenösen Insulintherapie. Hierunter normalisierten sich der pH-Wert und die Anionenlücke innerhalb von 24 Stunden. Nach Umstellung auf eine subkutane Basis-Bolus-Insulintherapie und Kostaufbau zeigten sich stabile Glukosewerte. Die Diabetesberatung wurde initialisiert. Wir konnten den Patienten in gutem Allgemeinzustand und instruiert in die Blutzuckermessung und Insulininjektion nach Hause entlassen.
Jetziges Leiden: Die Patientin berichtet über eine schleichende Gewichtszunahme in den letzten Monaten trotz vermindertem Appetit. Sie fühle sich ständig müde, antriebslos und friere sehr leicht. Die Haut sei trocken und spröde, die Haare seien dünner geworden. Zudem leide sie unter Verstopfung. Herzrasen oder innere Unruhe werden verneint.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet über eine stetige Gewichtszunahme von 5 kg im letzten Jahr. Er bewege sich beruflich bedingt kaum und ernähre sich unregelmässig. Thorakale Beschwerden oder Atemnot bei Belastung werden verneint. Er fühle sich jedoch im Alltag rasch erschöpft. In der Familienanamnese sind Herzinfarkte beim Vater und ein Diabetes mellitus bei der Mutter bekannt.
Mammae: Beidseits diskrete Vergrösserung der Brustdrüsenregion mit weicher Kontur, Haut glatt, ohne Einziehungen, Rötung, Ulzeration oder Orangenhaut. Palpatorisch beidseits direkt hinter den Mamillen kreisförmig begrenzte, drüsenartige Verhärtung von maximal ca. xx cm Durchmesser tastbar, elastisch, gegenüber Unterlage und Haut gut verschieblich, leicht druckdolent, keine exzentrische, derbe oder unscharf begrenzte Raumforderung. Mamillen/Areolae: Beidseits leicht prominente Mamillen, Areolae regelmässig pigmentiert, ohne Rhagaden, Schuppung oder Ekzem, keine spontane oder auf Druck auslösbare Sekretion. Lymphknoten: Axillär, infra- und supraklavikulär beidseits keine vergrösserten oder druckschmerzhaften Lymphknoten tastbar.
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