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Handstatus: Hände beidseits symmetrisch, keine Schwellungen oder Rötungen der Finger- und Handgelenke. Achsen von Fingern und Handgelenken regelrecht, keine Deformitäten. Bewegungsumfang in Finger- und Handgelenken vollständig, schmerzfrei, Faustschluss vollständig möglich. Kein Druckschmerz über MCP-, PIP-, DIP-Gelenken oder Handgelenken, Griffkraft seitengleich und altersentsprechend.
Hüfte rechts: Gangbild mit verkürzter Standphase rechts und leichtem Trendelenburg- sowie Duchenne-Hinken nach rechts. Beinachse gerade, kein äußerlich erkennbarer Längenunterschied. Integument über der rechten Hüfte reizlos, kein Hämatom, keine Rötung. Ausgeprägte Druckdolenz in der Leistenregion über dem Hüftgelenk, kein Druckschmerz über dem Trochanter major. Kein Achsenstossschmerz am Femur.
Aktive und passive Beweglichkeit rechts schmerzhaft eingeschränkt: Flexion/Extension 90/0/0°, Abduktion/Adduktion 20/0/10°, Innen-/Außenrotation in 90° Flexion 0/0/40°. Schmerzverstärkung insbesondere bei Innenrotation und Flexion, Drehmann-Zeichen positiv. Patrick/FABER-Test rechts mit deutlichem Leistenschmerz, FADIR/Impingement-Test schmerzhaft mit reproduzierbarer Leistensymptomatik, kein Schnappen im Gelenk.
Muskelkraft der Hüftabduktoren rechts auf M4 reduziert, übrige Muskelgruppen der rechten unteren Extremität M5. Beckenabsenkung im Einbeinstand rechts mit positivem Trendelenburg-Zeichen. Periphere Durchblutung, Motorik und Sensibilität der rechten unteren Extremität intakt.
Handstatus: Beidseits Schwellung und Überwärmung insbesondere der MCP- und PIP-Gelenke, fusiforme Auftreibung einzelner PIP-Gelenke, Haut darüber gerötet. Druckschmerzhaftigkeit der betroffenen Gelenke, besonders über MCP II–III beider Hände. Faustschluss unvollständig, endgradige Streck- und Beugebewegungen schmerzbedingt eingeschränkt. Handgelenke leicht geschwollen, Bewegung in Extension und Flexion eingeschränkt, Achsen der Finger noch weitgehend erhalten.
Jetziges Leiden: Die Patientin berichtet über schmerzhafte Schwellungen der Fingergrund- und Mittelgelenke an beiden Händen. Am Morgen seien die Finger für über eine Stunde steif und kaum beweglich. Die Beschwerden hätten sich in den letzten Wochen verschlechtert. Auch die Zehengelenke seien betroffen. Fieber oder Hautausschläge werden verneint. NSAR bringen nur kurzfristig Linderung.
Knie rechts: Antalgisches Hinken, längeres Gehen limitiert. Diffuse Gelenkschwellung mit verstrichenen Konturen, Füllung des Recessus suprapatellaris, Gelenkoberfläche warm, Quadrizeps atroph. Fluktuierender Erguss, tanzende Patella deutlich positiv, medialer und lateraler Gelenkspalt druckdolent.
Beweglichkeit: leichtes Extensionsdefizit, Flexion auf ca. 100° reduziert, endgradig Schmerzen. Keine klinisch relevante ligamentäre Instabilität (vordere/hintere Schublade, Valgus/Varus unauffällig). Distale Durchblutung, Motorik und Sensibilität erhalten.
Handstatus: Deutliche ulnare Deviation der Fingerstrahlen an den MCP-Gelenken beidseits, teils Schwanenhals- und Knopflochdeformitäten einzelner Finger, Interosseusloge eingefallen. Mehrere MCP- und PIP-Gelenke vergrössert und derb, nur mässig druckdolent, Bewegungsumfang deutlich eingeschränkt, Faustschluss nicht vollständig möglich. Handgelenke mit eingeschränkter Dorsal- und Volarflexion, greifende und feinmotorische Bewegungen deutlich reduziert.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet über über Nacht aufgetretene, extrem starke Schmerzen im rechten Grosszehengrundgelenk. Das Gelenk sei hochrot, geschwollen und überwärmt. Selbst das Gewicht der Bettdecke sei unerträglich. Am Vorabend habe er viel Fleisch gegessen und Alkohol getrunken. Fieber oder Schüttelfrost werden verneint. Verletzungen haben nicht stattgefunden.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet über neu aufgetretene, symmetrische Schmerzen im Bereich des Schulter- und Beckengürtels. Die Schmerzen seien muskelkaterartig und vor allem nachts und am frühen Morgen vorhanden. Er habe Mühe, sich im Bett umzudrehen oder die Arme zu heben (Kämmen). Eine Morgensteifigkeit von über 45 Minuten wird bestätigt. Kopfschmerzen oder Sehstörungen werden verneint.
Fuß rechts: Deformierter Vorfuß mit Hallux valgus und Hammerzehen II–IV, verstrichene Zehenzwischenräume, prominente Metatarsalköpfchen plantarseitig mit Schwielen. Kein offenes Ulkus, keine akute Rötung.
Diffuse Druckdolenz plantarseitig über den Metatarsalköpfchen II–IV und über den dorsalen Interphalangealgelenken. Beweglichkeit der MTP-Gelenke eingeschränkt mit endgradigen Schmerzen, PIP-Gelenke der Zehen II–IV in Beugestellung fixiert, Korrektur nur gering möglich. A. dorsalis pedis und A. tibialis posterior tastbar, Sensibilität an Zehen leicht gemindert, jedoch erhalten. Kein Hinweis auf akute Instabilität oder Fraktur.
Fuß rechts: Großzehengrundgelenk deutlich geschwollen, gerötet und überwärmt, Haut gespannt, keine Ulzeration. Patient belastet den Vorfuß kaum.
Starke Druckdolenz über dem MTP I. Beweglichkeit MTP I in Flexion und Extension deutlich eingeschränkt und stark schmerzhaft, übrige Zehengelenke reizlos und frei beweglich. A. dorsalis pedis und A. tibialis posterior gut tastbar, Sensibilität Zehen und Vorfuß erhalten, keine Gelenkinstabilität.