ZVK-Einlage
Indikation: Erschwerter peripher-venöser Zugang bei geplanter Katecholamintherapie.
Aufklärung: Erfolgt, schriftliche Einwilligung liegt vor.
Durchführung: Lagerung in Trendelenburg-Position. Hautdesinfektion und steriles Abdecken. Lokalanästhesie mit Lidocain 1%. Sonographisch gesteuerte Punktion der Vena jugularis interna rechts. Drahtvorschub in Seldinger-Technik problemlos. Dilatation und Einbringen eines 3-lumigen ZVK (7 French). Fixation bei 15 cm an der Hautoberfläche.
Kontrolle: Alle Schenkel frei aspirierbar und mit NaCl 0,9% gespült. Fixation mittels Hautnaht und steriler Verband. Sonographischer Ausschluss eines Pneumothorax (Lungenspiegeln beidseits positiv). Röntgen-Thorax zur Lagekontrolle ist angemeldet.
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Status HWS/Nacken: Die Halswirbelsäule ist in der Rotation und Inklination schmerzbedingt endgradig eingeschränkt. Die paravertebrale Nackenmuskulatur sowie der Musculus trapezius sind beidseits deutlich verhärtet und druckdolent (Myogelosen). Es besteht kein Klopfschmerz über den Dornfortsätzen. Das Lhermitte-Zeichen ist negativ. Meningismuszeichen sind nicht vorhanden. Die peripheren neurologischen Tests an den oberen Extremitäten sind unauffällig.
Jetziges Leiden: Der Patient wird zugewiesen wegen hohem Fieber, Schüttelfrost und Verwirrtheit. Die Angehörigen berichten, dass er seit gestern schnell atme und kaum noch ansprechbar sei. Er habe vor drei Tagen über Brennen beim Wasserlassen geklagt. Husten oder Wunden an der Haut seien nicht bemerkt worden. Der Blutdruck sei zu Hause sehr niedrig gemessen worden.
Anästhesie-Anamnese: Der Patient stellt sich zur Vorbereitung auf den geplanten Eingriff vor. Die körperliche Belastbarkeit sei gut, er komme ohne Atemnot zwei Stockwerke zu Fuss hoch. Bei früheren Operationen habe er die Narkose gut vertragen. Übelkeit oder Erbrechen nach dem Aufwachen seien nie aufgetreten. Wackelzähne oder Probleme bei der Mundöffnung werden verneint.