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Status HWS/Nacken: Die Halswirbelsäule ist in der Rotation und Inklination schmerzbedingt endgradig eingeschränkt. Die paravertebrale Nackenmuskulatur sowie der Musculus trapezius sind beidseits deutlich verhärtet und druckdolent (Myogelosen). Es besteht kein Klopfschmerz über den Dornfortsätzen. Das Lhermitte-Zeichen ist negativ. Meningismuszeichen sind nicht vorhanden. Die peripheren neurologischen Tests an den oberen Extremitäten sind unauffällig.
Jetziges Leiden: Der Patient wird zugewiesen wegen hohem Fieber, Schüttelfrost und Verwirrtheit. Die Angehörigen berichten, dass er seit gestern schnell atme und kaum noch ansprechbar sei. Er habe vor drei Tagen über Brennen beim Wasserlassen geklagt. Husten oder Wunden an der Haut seien nicht bemerkt worden. Der Blutdruck sei zu Hause sehr niedrig gemessen worden.
Anästhesie-Anamnese: Der Patient stellt sich zur Vorbereitung auf den geplanten Eingriff vor. Die körperliche Belastbarkeit sei gut, er komme ohne Atemnot zwei Stockwerke zu Fuss hoch. Bei früheren Operationen habe er die Narkose gut vertragen. Übelkeit oder Erbrechen nach dem Aufwachen seien nie aufgetreten. Wackelzähne oder Probleme bei der Mundöffnung werden verneint.
Anamnese nach Stromunfall (Niederspannung):
Der Patient stellt sich nach einer akuten Exposition gegenüber Niederspannung (ca. XX Volt) am heutigen Tag vor etwa XX Stunden zur weiteren Abklärung vor. Der Stromfluss erfolgte nach Angaben des Patienten von XX nach XX. Die Kontaktdauer betrug circa XX Sekunden. Eine stattgehabte Synkope, ein Bewusstseinsverlust oder eine retrograde Amnesie für das Ereignis werden explizit verneint. Ein Sturzereignis infolge einer unwillkürlichen Muskelkontraktion fand nicht statt. Aktuell klagt der Patient über XX. Kardiale Beschwerden wie Thoraxschmerzen, ein Druckgefühl retrosternal oder Palpitationen liegen zum Zeitpunkt der Befragung nicht vor. Neurologische Defizite, insbesondere Parästhesien, Sensibilitätsstörungen oder Paresen der betroffenen Extremitäten, werden verneint. Systemische Begleitsymptome wie Übelkeit, Erbrechen oder Schwindel traten seit dem Vorfall nicht auf.
Vorgeschichte und Nebendiagnosen:
In der medizinischen Vorgeschichte sind insbesondere XX bekannt. Es besteht kein dokumentiertes kardiologisches Leiden, insbesondere keine vorbekannten Rhythmusstörungen oder eine koronare Herzkrankheit. Ein Herzschrittmacher oder ein implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD) ist nicht vorhanden. Die letzte Tetanus-Impfung erfolgte im Jahr XX. Die Indikation zur weiteren Überwachung oder Diagnostik ist individuell gemäss geltenden Richtlinien klinisch zu prüfen.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet über anhaltende, brennende Ruheschmerzen an der rechten Hand, sechs Wochen nach einer Radiusfraktur. Die Schmerzen seien unverhältnismässig stark im Vergleich zum ursprünglichen Trauma. Die Hand sei geschwollen, rötlich verfärbt und schwitze vermehrt. Berührung der Haut werde als extrem schmerzhaft empfunden. Die Beweglichkeit sei eingeschränkt.
Jetziges Leiden: Die Patientin berichtet über starke Kopfschmerzen, die einen Tag nach der Spinalanästhesie begonnen haben. Die Schmerzen sind im Sitzen und Stehen massiv und zwingen sie, sich hinzulegen, woraufhin sie fast vollständig verschwinden. Begleitend bestehen Nackensteifigkeit und leichte Übelkeit. Fieber oder Lichtscheu bestehen nicht.
Indikation: Aufgrund der Notwendigkeit zur Gabe von vasoaktiven Substanzen und schlechter peripherer Venenverhältnisse ist die Anlage eines Zentralvenösen Katheters indiziert. Der Patient wurde über die Risiken wie Pneumothorax, Blutung und Infektion aufgeklärt und hat mündlich sowie schriftlich eingewilligt. Die Gerinnungsparameter liegen im Normbereich.
ZVK-Einlage
Indikation: Erschwerter peripher-venöser Zugang bei geplanter Katecholamintherapie.
Aufklärung: Erfolgt, schriftliche Einwilligung liegt vor.
Durchführung: Lagerung in Trendelenburg-Position. Hautdesinfektion und steriles Abdecken. Lokalanästhesie mit Lidocain 1%. Sonographisch gesteuerte Punktion der Vena jugularis interna rechts. Drahtvorschub in Seldinger-Technik problemlos. Dilatation und Einbringen eines 3-lumigen ZVK (7 French). Fixation bei 15 cm an der Hautoberfläche.
Kontrolle: Alle Schenkel frei aspirierbar und mit NaCl 0,9% gespült. Fixation mittels Hautnaht und steriler Verband. Sonographischer Ausschluss eines Pneumothorax (Lungenspiegeln beidseits positiv). Röntgen-Thorax zur Lagekontrolle ist angemeldet.
Die notfallmässige Zuweisung erfolgte bei somnolentem Patienten mit Kussmaul-Atmung und Exsikkosezeichen. Fremdanamnestisch bestanden seit Wochen Polydipsie und Gewichtsverlust. Die Blutgasanalyse zeigte eine schwere metabolische Azidose (pH 7.1) mit vergrößerter Anionenlücke, begleitet von einer massiven Hyperglykämie und Ketonämie. Wir diagnostizierten eine schwere diabetische Ketoazidose (DKA) bei Erstmanifestation eines Diabetes mellitus Typ 1.
Initial erfolgte die Überwachung auf der Intensivstation/IMC mit aggressiver Volumensubstitution, Ausgleich des Kaliumdefizits und einer kontinuierlichen intravenösen Insulintherapie. Hierunter normalisierten sich der pH-Wert und die Anionenlücke innerhalb von 24 Stunden. Nach Umstellung auf eine subkutane Basis-Bolus-Insulintherapie und Kostaufbau zeigten sich stabile Glukosewerte. Die Diabetesberatung wurde initialisiert. Wir konnten den Patienten in gutem Allgemeinzustand und instruiert in die Blutzuckermessung und Insulininjektion nach Hause entlassen.