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Die Zuweisung erfolgte per Fürsorgerischer Unterbringung (FU) durch xxx bei akuter Eigen- und Fremdgefährdung. Der Patient präsentierte sich im Aufnahmegespräch wahnhaft, formalgedanklich zerfahren und affektiv angespannt. Er berichtete über imperative akustische Halluzinationen und Verfolgungswahn. Die Realitätsprüfung war aufgehoben. Es bestand keine Krankheitseinsicht.
Wir diagnostizierten eine akute Exazerbation einer paranoiden Schizophrenie. Therapeutisch begannen wir eine antipsychotische Medikation mit einem atypischen Neuroleptikum, initial in Kombination mit einem Benzodiazepin zur Reizabschirmung und Sedierung. Unter dieser Therapie kam es zu einer langsamen Remission der psychotischen Positivsymptomatik. Die Wahninhalte verloren an affektiver Besetzung und die Halluzinationen sistierten. Der Patient gewann zunehmend Distanz zum Erlebten und entwickelte eine Absprachefähigkeit. Die Massnahme der Fürsorgerischen Unterbringung konnte aufgehoben werden. Der Patient wurde zur weiteren Stabilisierung und Rezidivprophylaxe in ein offenes stationäres Setting verlegt.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet, dass ihm bei Schleifarbeiten ohne Schutzbrille etwas ins linke Auge geflogen sei. Seither habe er starke Schmerzen, die beim Lidschlag zunehmen, und das Auge träne massiv. Er könne das Auge kaum offen halten. Eine Sehstörung bemerke er nicht. Selbstständiges Spülen mit Wasser habe keine Linderung gebracht.