Anamnese: Die Patientin / Der Patient berichtet, am Vorstellungstag beide Ohren mit einem Wattestäbchen gereinigt zu haben. Nach Manipulation am rechten/linken Ohr sei ihr/ihm aufgefallen, dass weniger Watte am Wattestäbchen hänge. Sie/Er habe daraufhin versucht, das rechte Ohr mit Wasser zu spülen. Nun klagt sie/er über ein Fremdkörpergefühl im rechten/linken Ohr. Keine Schmerzen, keine Otorrhoe, kein Tinnitus, kein Schwindel, keine neu aufgetretene Hörminderung. Es bestehe eine Hörminderung rechts, wofür sie bei Dr. ___ in Behandlung sei.
Status: Lokalstatus Ohr rechts/links: Keine Rötung, keine Schwellung. Kein Tragusdruckschmerz, kein Ohrzugschmerz. Weber: keine Lateralisation. Rinne: links positiv, rechts negativ. In der Otoskopie zeigt sich beidseits ein reizloses Trommelfell ohne Fremdkörper oder Cerumen im Gehörgang. VOR regelrecht, kein Spontannystagmus.
Therapie: Konservativ
Prozedere: Entlassung nach Hause. Bei Anzeichen einer Infektion (Schmerzen, Rötung, Schwellung, Fieber) bitten wir um sofortige Wiedervorstellung, regelmässige Kontrollen bei Dr. ___ wie geplant.
Dieser Textbaustein auf Berichte Guru dient als Vorlage, um deine medizinische Dokumentation im Alltag zu erleichtern. Nutze ihn, um Befunde, Berichte oder Beurteilungen effizienter zu gestalten.
Viele unserer kostenlosen Textbausteine werden von unserer Community aus medizinischem Personal geteilt. Möchtest auch du deine bewährten Vorlagen beisteuern? Hilf mit, wertvolle Zeit bei der Dokumentation zu sparen – damit mehr Zeit für Patienten bleibt.
Status:
Nase: Integument intakt, Epistaxis sistierend, Druckdolenz über frontalem Nasenbein mit deutlich palpabler Krepitation, Nasenlumen bds. geschwollen, Nasenatmungsbehinderung, kein Hinweis auf ein Septumhämatom, keine weiteren Druckdolenzen über sonstigem Neuro- bzw. Viszerokranium, Okulomotorik und Visus regelrecht.
Th./Proc.:
Schneuzverbot, Kühlung, Analgesie und abschwellende Massnahmen. Nach 5 Tagen Beurteilung der Nasenachse und Evaluation einer allfällig indizierten Reposition beim HNO-Facharzt. Kontaktdaten wurden dem Patienten mitgegeben. Bei allfälligen Anzeichen einer Commotio cerebri, wie aufgeklärt, bitten wir um sofortige ärztliche Wiedervorstellung
Status: wacher und allseits orientierter Patient. Pupillen isokor, mittelweit, direkt und indirekt prompt lichtreagibel. Epistaxis sistiert. Schwellung und Rötung der Nase. Nasenatmung bds. behindert. Neuro- und Viscerocranium ohne Kompressions- oder Klopfdolenz bis auf Druckdolenz am Übergang Nasenbein zum Cartilago nasi. Endonasal Septumdeviation nach rechts, blutig tingierte, hypertrophe Nasenschleimhaut bds. Enoral unauffällig, Zähne intakt, pharyngeal kein Blut. Äussere Gehörgänge unauffällig. Kleine Exkoriation an der Oberlippe rechtsseitig. HWS indolent und aktiv frei beweglich.
Bei deutlicher aktiver Blutung erfolgt die Einlage eines xxx links/rechts mit wiederholter Blockung bis ca. XX ml. Nach initialem Blutstopp und Entleerung von mehreren frischen Blutkoageln aus dem initial nicht blutenden Nasenloch links/rechts zeigte sich eine posteriore Blutung, der/die Patientin erbrach zweifach viele Blutkoagel. Es erfolgte die Gabe von xxx, xxx sowie xxx und xxx XX mg i.v. bei deutlich hypertonen Blutdruckwerten. Nach telefonischer Rücksprache verlegten wir den/die Patienten/Patientin zur fachärztlichen Versorgung auf die HNO des X Spitals.