Therapie: Aufgrund des klinischen Verdachts auf eine unkomplizierte Zystitis und fehlender Kontraindikationen beginnen wir eine antibiotische Therapie mit Cotrimoxazol forte (800 mg Sulfamethoxazol / 160 mg Trimethoprim). Die Dosierung erfolgt mit 2-mal täglich 1 Tablette für 3 Tage. Die Patientin wurde über mögliche Nebenwirkungen sowie die notwendige ausreichende Flüssigkeitszufuhr aufgeklärt.
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Genitale: Penis und Meatus urethrae reizlos, auf Druck keine Sekretion, Vorhaut vorhanden und vollständig retrahierbar, Skrotum inspektorisch unauffällig, Hoden beidseits deszendiert, palpatorisch unauffällig und indolent
Inspektion/Palpation: Nierenlogen beidseits nicht klopfdolent. Abdomen weich, suprapubisch nicht druckdolent, kein tastbarer Harnverhalt. Leisten beidseits ohne Hernienzeichen, keine vergrößerten Lymphknoten. Äußere Genitale: Penis reizlos, keine Ulzerationen, Meatus trocken ohne Sekretion. Vorhaut frei retrahierbar. Skrotum reizlos. Testes/Nebenhoden: Hoden beidseits deszendiert, mittlere Größe, gleichmäßige, elastische Konsistenz, druckschmerzfrei. Nebenhoden schlank, nicht druckdolent. Samenstränge ohne Knoten oder Verhärtungen; keine tastbare Varikozele im Stehen/Valsalva. Rektal: Perianal unauffällig, Sphinktertonus normoton. Prostata symmetrisch, glatt begrenzt, elastisch, medianer Sulcus eindeutig tastbar, indolent; Rektumschleimhaut glatt, kein Blut am Fingerling.
Anamnese:
Der Patient berichtet über ein direktes Trauma auf das Kniegelenk im Rahmen eines Sturzes. Seither bestehen belastungsabhängige Schmerzen sowie eine Schwellung im betroffenen Bereich. Eine Instabilität oder Blockierungserscheinungen werden verneint. An Vorerkrankungen sind keine relevanten Pathologien bekannt, insbesondere bestehen keine chronischen Gelenkleiden. Allergien oder Unverträglichkeiten werden verneint. Eine Dauermedikation besteht aktuell nicht.
Status Knie:
Haut intakt, keine Rötung. Lokale Schwellung und Hämatomverfärbung über der Patella/Vorderseite. Druckdolenz fokal über dem betroffenen Areal, Gelenkspalt frei. Kein intraartikulärer Erguss, tanzende Patella negativ. ROM schmerzbedingt endgradig eingeschränkt, keine mechanische Sperre. Bandstabilität (Lachman, Schubladen, Kollateralbänder) klinisch intakt. DMS distal unauffällig.
Beurteilung und Prozedere:
Es zeigt sich das Bild einer unkomplizierten Knieprellung ohne Hinweis auf eine ligamentäre oder ossäre Verletzung. Wir empfehlen die Fortführung der symptomatischen Therapie mit lokaler Kühlung, Hochlagerung und bedarfsweiser Analgesie mit NSAR. Eine schmerzadaptierte Vollbelastung ist gestattet. Bei Persistenz der Beschwerden oder Zunahme der Schwellung sollte eine radiologische Abklärung mittels Röntgen oder MRI erfolgen.