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Beurteilung
Zusammenfassend handelt es sich bei dem XX-jährigen Patienten um das klinische Bild einer infektiösen Mononukleose (Pfeiffer-Drüsenfieber). Die klinische Symptomatik mit persistierendem Fieber, ausgeprägter exsudativer Tonsillopharyngitis sowie einer zervikal betonten Lymphadenopathie ist wegweisend. Laboranalytisch stützen die Lymphozytose mit Nachweis reaktiver Lymphozyten (Virozyten) sowie die Erhöhung der Transaminasen die Diagnose.
Die serologische Konstellation (VCA-IgM positiv, VCA-IgG positiv, EBNA-1-IgG negativ) sichert die Diagnose einer EBV-Primärinfektion. Differentialdiagnostisch wurden eine Streptokokken-Angina, eine akute HIV-Primärinfektion sowie eine Zytomegalievirus-Infektion (CMV) in Betracht gezogen, erscheinen jedoch aufgrund der vorliegenden Befunde als weniger wahrscheinlich.
Aufgrund der Splenomegalie besteht ein erhöhtes Risiko für eine Milzruptur bei stumpfem Bauchtrauma. Eine engmaschige klinische Verlaufskontrolle sowie eine individuelle Anpassung der körperlichen Belastbarkeit unter ärztlicher Prüfung werden empfohlen.
Anamnese:
Der Patient stellt sich aufgrund seit ca. drei Tagen bestehender Rötung und brennender Schmerzen im Bereich der Glans penis vor. Er berichtet über einen begleitenden Juckreiz sowie weissliche Beläge unter der Vorhaut. Ein traumatisches Ereignis wird verneint. Die Miktion sei schmerzfrei, kein Fieber oder allgemeines Krankheitsgefühl. In der Sexualanamnese ergeben sich keine Hinweise auf wechselnde Partner in letzter Zeit.
Status:
Äusseres Genital: Glans penis diffus gerötet, leicht ödematös. Präputium mitbetroffen (Balanoposthitis). Weissliche, rahmige Beläge in der Corona glandis vorhanden. Keine Ulzerationen. Meatus urethrae frei, kein pathologischer Ausfluss. Keine inguinalen Lymphknotenschwellungen. Hoden bds. indolent, unauffällig palpabel.
Beurteilung:
Klinisch zeigt sich das Bild einer akuten Balanoposthitis. Aufgrund der weisslichen Beläge ist eine mykotische Genese (Candidiasis) am wahrscheinlichsten. Differentialdiagnostisch kommt eine irritativ-toxische Reaktion in Betracht.
Prozedere:
Wir haben die Einleitung einer lokalen Therapie mit einer antimykotischen Creme (z.B. Clotrimazol) zweimal täglich über insgesamt 7 bis 10 Tage empfohlen. Der Patient wurde über eine konsequente Intimhygiene mit lauwarmem Wasser unter Verzicht auf reizende Seifen instruiert. Bei Persistenz der Beschwerden unter Therapie oder bei Rezidivneigung sollte eine weitere Abklärung hinsichtlich eines Diabetes mellitus sowie ggf. eine Partnerbehandlung erfolgen. Eine klinische Verlaufskontrolle erfolgt bei Bedarf durch den Hausarzt.
Anamnese: Der Patient berichtet über eine seit mehreren Monaten/Jahren langsam progrediente Beugefehlstellung des Ring- und Kleinfingers der rechten/linken Hand. Schmerzen bestehen primär nicht, jedoch zeigt sich eine zunehmende funktionelle Beeinträchtigung im Alltag, insbesondere beim Flachauflegen der Hand (positives Table-Top-Phänomen) sowie beim Greifen von größeren Gegenständen. Keine vorangegangenen Traumata der Hohlhand bekannt. Familienanamnese hinsichtlich Fibromatosen (M. Dupuytren, M. Ledderhose) positiv/negativ.
Status Hand rechts/links: Inspektorisch zeigt sich eine kräftige, längsverlaufende Strangbildung palmarseitig über dem IV. und V. Strahl. Typische Hauteinziehungen und Grübchenbildung über den betroffenen Metakarpalköpfen. Palpatorisch derbe, nicht druckdolente Knotenbildungen in der Hohlhand.
Beweglichkeit: Streckdefizit im MCP-Gelenk D IV von ca. XX° und im PIP-Gelenk von ca. XX°. D V zeigt ein Streckdefizit im MCP-Gelenk von XX°. Der Table-Top-Test ist beidseits positiv. Faustschluss ist bei erhaltener Beugefähigkeit der betroffenen Finger komplett möglich. Fingerspreizen diskret eingeschränkt.
Neurologie/Vaskularisation: Sensibilität der Fingerbeeren D I-V seitengleich unauffällig. Kapillarfüllzeit < 2s. Keine Atrophie der intrinsischen Handmuskulatur.
Beurteilung: Klinisch gesicherter Morbus Dupuytren der rechten/linken Hand, Stadium II/III nach Tubiana. Aufgrund der progredienten Kontraktur und des positiven Table-Top-Tests besteht eine klare Operationsindikation zur Wiederherstellung der Handfunktion.
Procedere: Wir empfehlen die operative Sanierung mittels partieller Aponeurektomie. Der Patient wurde über die Art des Eingriffs sowie die spezifischen Risiken (insb. Verletzung der Digitalnerven, Rezidivgefahr, Wundheilungsstörungen und CRPS) ausführlich aufgeklärt. Postoperativ ist eine frühfunktionelle Beübung unter krankengymnastischer Anleitung sowie die Anlage einer nächtlichen Streckquengelschiene für ca. 3 Monate vorgesehen. Analgetische Absicherung mittels NSAR bei Bedarf.
Die Aufnahme erfolgte notfallmässig bei einem Bild einer schweren Manie mit psychotischen Symptomen. Der Patient zeigte sich im Kontakt massiv antriebsgesteigert, logorrhoisch und distanzlos. Es bestanden Grössenideen und eine ausgeprägte psychomotorische Unruhe bei seit Tagen fehlendem Schlafbedürfnis. Aufgrund der fehlenden Krankheitseinsicht und der potenziellen selbstschädigenden Handlungen (finanzielle Ausgaben) war ein geschützter Rahmen notwendig.
Wir etablierten eine stimmungsstabilisierende Therapie mit Lithium in Kombination mit einem hochpotenten Antipsychotikum. Zur Schlafregulation setzten wir passager sedierende Substanzen ein. Unter engmaschigem Drug-Monitoring und Reizabschirmung auf der Station gelang eine schrittweise Reduktion des Erregungsniveaus. Der Schlafrhythmus normalisierte sich und die Grössenideen bildeten sich zurück. In den therapeutischen Gesprächen konnte eine Krankheitseinsicht erarbeitet und die Compliance für die phasenprophylaktische Medikation gesichert werden. Der Patient wurde in euthymem Zustand in die ambulante Weiterbehandlung entlassen.
Der Patient trat zur elektiven qualifizierten Entzugsbehandlung bei bekannter Alkoholabhängigkeit ein. Bei Eintritt war der Patient wach und orientiert, zeigte jedoch vegetative Entzugssymptome mit Tremor, Hyperhidrose und Tachykardie (CIWA-Score initial 14 Punkte). In der klinischen Untersuchung fand sich eine Hepatomegalie ohne Asziteszeichen. Laborchemisch bestätigte sich die toxische Leberschädigung mit Erhöhung der Transaminasen und der GGT sowie eine Makrozytose.
Wir begannen eine medikamentöse Entzugsbehandlung mit einem Benzodiazepin nach symptomorientiertem Schema sowie eine hochdosierte Substitution von Thiamin zur Prophylaxe einer Wernicke-Enzephalopathie. Darunter waren die Entzugssymptome gut kontrollierbar, ein Delirium tremens oder Entzugskrampfanfälle traten nicht auf. Psychopathologisch zeigten sich keine Hinweise auf Halluzinationen oder Wahn. Parallel erfolgten motivierende Gesprächsführung und die Planung der Entwöhnungstherapie. Nach vollständigem Abklingen der vegetativen Symptomatik und Ausschleichen der Medikation konnte der Patient in die geplante Langzeittherapie übertreten.
Der Patient stellte sich mit einem seit Wochen bestehenden grippalen Krankheitsgefühl, generalisierter Lymphadenopathie und einem makulopapulösen Exanthem vor. Die ausführliche Anamnese ergab ein Risikoverhalten. Der durchgeführte HIV-Suchtest (Ag/AK-Kombinationstest) reagierte reaktiv, was durch den Bestätigungstest (Western Blot) und eine hohe HI-Viruslast verifiziert wurde (HIV-1 Infektion). Die CD4-Zellzahl war erniedrigt, jedoch noch oberhalb der AIDS-definierenden Grenze. Koinfektionen (Hepatitis B/C, Lues, Tuberkulose) konnten ausgeschlossen werden.
Wir klärten den Patienten ausführlich über die Diagnose einer akuten HIV-Infektion (bzw. frühen Infektion) auf und starteten nach Resistenzprüfung (bzw. Asservation) unverzüglich eine antiretrovirale Kombinationstherapie (ART). Die Verträglichkeit war gut. Unter der Therapie und symptomatischer Behandlung bildeten sich die Allgemeinsymptome zurück. Der Patient wurde zur weiteren Betreuung und Verlaufskontrolle der Viruslast an unsere infektiologische Ambulanz angebunden. Psychosoziale Unterstützung wurde angeboten.
Die notfallmässige Zuweisung erfolgte bei somnolentem Patienten mit Kussmaul-Atmung und Exsikkosezeichen. Fremdanamnestisch bestanden seit Wochen Polydipsie und Gewichtsverlust. Die Blutgasanalyse zeigte eine schwere metabolische Azidose (pH 7.1) mit vergrößerter Anionenlücke, begleitet von einer massiven Hyperglykämie und Ketonämie. Wir diagnostizierten eine schwere diabetische Ketoazidose (DKA) bei Erstmanifestation eines Diabetes mellitus Typ 1.
Initial erfolgte die Überwachung auf der Intensivstation/IMC mit aggressiver Volumensubstitution, Ausgleich des Kaliumdefizits und einer kontinuierlichen intravenösen Insulintherapie. Hierunter normalisierten sich der pH-Wert und die Anionenlücke innerhalb von 24 Stunden. Nach Umstellung auf eine subkutane Basis-Bolus-Insulintherapie und Kostaufbau zeigten sich stabile Glukosewerte. Die Diabetesberatung wurde initialisiert. Wir konnten den Patienten in gutem Allgemeinzustand und instruiert in die Blutzuckermessung und Insulininjektion nach Hause entlassen.
Keine weiteren Textbausteine mehr.
Anamnese:
Der Patient berichtet über ein direktes Trauma auf das Kniegelenk im Rahmen eines Sturzes. Seither bestehen belastungsabhängige Schmerzen sowie eine Schwellung im betroffenen Bereich. Eine Instabilität oder Blockierungserscheinungen werden verneint. An Vorerkrankungen sind keine relevanten Pathologien bekannt, insbesondere bestehen keine chronischen Gelenkleiden. Allergien oder Unverträglichkeiten werden verneint. Eine Dauermedikation besteht aktuell nicht.
Status Knie:
Haut intakt, keine Rötung. Lokale Schwellung und Hämatomverfärbung über der Patella/Vorderseite. Druckdolenz fokal über dem betroffenen Areal, Gelenkspalt frei. Kein intraartikulärer Erguss, tanzende Patella negativ. ROM schmerzbedingt endgradig eingeschränkt, keine mechanische Sperre. Bandstabilität (Lachman, Schubladen, Kollateralbänder) klinisch intakt. DMS distal unauffällig.
Beurteilung und Prozedere:
Es zeigt sich das Bild einer unkomplizierten Knieprellung ohne Hinweis auf eine ligamentäre oder ossäre Verletzung. Wir empfehlen die Fortführung der symptomatischen Therapie mit lokaler Kühlung, Hochlagerung und bedarfsweiser Analgesie mit NSAR. Eine schmerzadaptierte Vollbelastung ist gestattet. Bei Persistenz der Beschwerden oder Zunahme der Schwellung sollte eine radiologische Abklärung mittels Röntgen oder MRI erfolgen.
Die notfallmässige Zuweisung erfolgte nach einem häuslichen Sturzereignis auf die linke Hüfte. Bei Eintritt klagte die Patientin über starke Schmerzen in der linken Leiste und eine Gehunfähigkeit. Klinisch zeigte sich das linke Bein verkürzt und aussenrotiert. Neurovaskulär war die Extremität intakt. Das konventionelle Röntgen bestätigte eine dislozierte mediale Schenkelhalsfraktur links (Garden IV). Aufgrund des biologischen Alters und der Dislokation stellten wir die Indikation zum Gelenkersatz.
Nach kurzfristiger präoperativer Vorbereitung führten wir die Implantation einer zementierten Totalendoprothese (Hüft-TEP) links durch. Der Eingriff und die anästhesiologische Überwachung verliefen komplikationslos. Postoperativ wurde die Patientin unter physiotherapeutischer Anleitung bei erlaubter Vollbelastung früh mobilisiert. Das erste Aufstehen gelang am ersten postoperativen Tag. Das Kontrollröntgen zeigte eine regelrechte Lage der Implantate. Die Wundheilung verlief stadiengerecht. Wir leiteten eine leitliniengerechte Osteoporose-Therapie mit Vitamin D und Calcium sowie eine Sturzprophylaxe-Beratung ein. Die Verlegung in die stationäre Rehabilitation zur weiteren Mobilisation wurde organisiert.
Die notfallmässige Zuweisung erfolgte aufgrund akuter Suizidalität bei bekannter rezidivierender depressiver Störung. Der Patient berichtete über konkrete Suizidpläne und eine massive Hoffnungslosigkeit. Im psychopathologischen Befund zeigten sich eine hochgradige Depressivität mit gedrückter Stimmung, Antriebslosigkeit, psychomotorischer Hemmung sowie Grübelzwang und Insuffizienzgefühlen. Schlafstörungen und Appetitverlust bestanden seit Wochen.
Wir indizierten die stationäre Aufnahme auf der Akutstation. Initial stand die Sicherung der Vitalfunktionen und der Aufbau einer tragfähigen therapeutischen Beziehung im Vordergrund. Pharmakologisch leiteten wir eine antidepressive Kombinationstherapie mit einem SSRI und einem schlafanstossenden Antidepressivum ein. Begleitend erhielt der Patient Benzodiazepine zur akuten Entlastung. Unter diesem multimodalen Regime aus Pharmakotherapie, psychotherapeutischen Einzelgesprächen und soziotherapeutischer Begleitung distanzierte sich der Patient im Verlauf glaubhaft von der Suizidalität. Die Stimmung hellte sich leicht auf und der Antrieb verbesserte sich. Der Austritt erfolgte in das teilstationäre Setting einer Tagesklinik zur weiteren Stabilisierung.
Die notfallmässige Zuweisung des Säuglings erfolgte durch den Kinderarzt aufgrund einer progredienten respiratorischen Insuffizienz und Trinkschwäche bei bekanntem RSV-Umfeld. Bei Eintritt präsentierte sich der Säugling in deutlich reduziertem Allgemeinzustand mit ausgeprägter Tachypnoe, subkostalen und jugulären Einziehungen sowie exspiratorischem Giemen. Die transkutane Sauerstoffsättigung lag unter Raumluft bei 88%. In der kapillären Blutgasanalyse zeigte sich eine respiratorische Teilinsuffizienz mit leichter Hyperkapnie. Der RSV-Schnelltest im Nasopharyngealabstrich war positiv.
Wir indizierten die stationäre Aufnahme zur Überwachung und supportiven Therapie. Aufgrund der Hypoxämie und der Atemarbeit etablierten wir eine High-Flow-Sauerstofftherapie, worunter sich die Atemmechanik rasch stabilisierte. Die Ernährung stellten wir passager auf Sondenernährung um, um eine Aspiration bei Tachypnoe zu vermeiden. Unter regelmässigem Absaugen der oberen Atemwege und Inhalation mit hypertoner Kochsalzlösung kam es über die nächsten Tage zu einer stetigen Besserung der respiratorischen Situation. Der Sauerstoffbedarf konnte sukzessive reduziert und schliesslich sistiert werden. Nach erfolgreichem Kostaufbau an der Brust und stabiler Oxygenierung unter Raumluft über 24 Stunden erfolgte der Austritt nach Hause.
Die Zuweisung erfolgte durch den Notfalldienst wegen unstillbaren Erbrechens und wässriger Diarrhoen seit 24 Stunden. Bei Eintritt zeigte sich das Kleinkind apathisch und somnolent. Klinisch imponierten deutliche Zeichen einer mittelschweren bis schweren Dehydratation mit stehenden Hautfalten, halonierten Augen, trockenen Schleimhäuten und einer verlängerten Rekapillarisationszeit. Die Windel war seit über 12 Stunden trocken. Laborchemisch bestätigte sich in der Blutgasanalyse eine metabolische Azidose sowie eine Hypoglykämie und Elektrolytverschiebung.
Wir begannen unverzüglich mit einer intravenösen Rehydratationstherapie mittels Vollelektrolytlösung sowie einem Glukoseausgleich. Darunter besserte sich die Vigilanz des Kindes rasch. Nach Sistieren des Erbrechens begannen wir vorsichtig mit dem oralen Kostaufbau mittels elektrolyt- und glukosehaltiger Rehydratationslösung, was gut toleriert wurde. Die Stuhlfrequenz war im Verlauf regredient. Eine mikrobiologische Stuhluntersuchung wurde bei unkompliziertem Verlauf nicht veranlasst. Wir konnten das Kind in rehydriertem, munterem Zustand und bei gutem Trinkverhalten in die häusliche Pflege entlassen.
Die stationäre Aufnahme erfolgte bei septischem Krankheitsbild mit Fieber, Nachtschweiss und einem neu aufgetretenen Herzgeräusch. In den initial abgenommenen Blutkulturen liess sich in mehreren Flaschen Staphylococcus aureus nachweisen. Die ergänzende transösophageale Echokardiographie (TEE) zeigte eine flottierende Vegetation an der Mitralklappe sowie eine leichte Mitralinsuffizienz, ohne Hinweis auf einen Abszess. Ein embolisches Geschehen im ZNS oder Abdomen konnte mittels CT ausgeschlossen werden.
Basierend auf den Duke-Kriterien (zwei Hauptkriterien erfüllt) stellten wir die Diagnose einer infektiösen Endokarditis. Wir etablierten eine intravenöse antibiotische Therapie mit Flucloxacillin gemäss Resistenzprüfung. Darunter kam es zu einer raschen Entfieberung und einem Rückgang der Entzündungsparameter. Die Kontroll-Blutkulturen blieben steril. Kardiopulmonal blieb der Patient unter der Therapie stabil, sodass keine akute herzchirurgische Intervention notwendig war. Wir entliessen den Patienten zur Fortführung der insgesamt sechswöchigen intravenösen Antibiose, die ambulant über einen PICC-Line-Katheter organisiert wurde.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet über dauerhafte Rückenschmerzen im Lendenbereich. Die Schmerzintensität liege aktuell bei 7 von 10 auf der visuellen Analogskala. Die Schmerzen würden ihn nachts wecken und die Lebensqualität stark einschränken. Die bisherige Schmerzmedikation bringe keine ausreichende Linderung mehr. Lähmungserscheinungen oder Taubheitsgefühle in den Beinen werden verneint.
Zuweisung bei bekannter Hypercholesterinämie. Aktuell ohne Therapie, vor über 10 Jahren wurde Atorvastatin aufgrund von Schlafstörungen abgesetzt.
Der Patient ist kardiopulmonal gut leistungsfähig. Die persönliche sowie die Familienanamnese für prämature kardiovaskuläre Ereignisse ist unauffällig.
Biochemisch ist das LDL-Cholesterin aktuell bei ___ mmol/l erhöht. Das Apolipoprotein B als LDL-C-Surrogatmarker war in Ihrer Messung vom 28.11.2024 ebenfalls erhöht. Der LDL-C-unabhängige kardiovaskuläre Risikofaktor Lipoprotein (a) war normwertig.
Bei einem LDL-C von 4.9 mmol/l trotz umgesetzter Lifestyle-Massnahmen sowie prädiabetischer Stoffwechsellage ist gemäss internationalen Guidelines immer eine Statintherapie mit Ziel LDL-C < 1.8mmol/l zu empfohlen – auch wenn bei negativer Familienanamnese sonst genetisch günstige Voraussetzungen vorliegen.
Wir haben das ausführlich mit dem Patienten diskutiert, und er hat sich für einen erneuten Versuch einer Statintherapie entschieden.
Die Zuweisung erfolgte notfallmässig nach einer parasuizidalen Handlung (Tablettenintoxikation in suizidaler Absicht) vor dem Hintergrund einer akuten psychosozialen Belastungssituation. Bei Eintritt war die Patientin wach, jedoch affektiv labil und innerlich hoch angespannt. Sie berichtete über massive Anspannungszustände, Dissoziationen und den Drang zu schneidenden Selbstverletzungen.
Wir führten eine Krisenintervention mit dem Fokus auf Entlastung und Stabilisierung durch. Somatisch war nach internistischer Freigabe keine weitere Überwachung notwendig. Psychiatrisch stand die Erarbeitung eines Non-Suizid-Vertrages und die Vermittlung von Skills zur Spannungsregulation (nach DBT) im Vordergrund. Eine pharmakologische Bedarfsmedikation wurde zurückhaltend eingesetzt. Im Verlauf konnte die Patientin die Anspannung reduzieren und sich glaubhaft von Suizidalität distanzieren. Ein individueller Krisenplan wurde erarbeitet. Die Entlassung erfolgte in das bestehende ambulante psychotherapeutische Setting.
Die notfallmässige Zuweisung erfolgte durch den Hausarzt aufgrund von hohem Fieber, Schüttelfrost und starken rechtsseitigen Flankenschmerzen. Bei Eintritt präsentierte sich die Patientin in deutlich reduziertem Allgemeinzustand, febril bis 39.4 °C und tachykard. Der Blutdruck war initial erniedrigt, stabilisierte sich jedoch auf Volumengabe. Klinisch imponierte ein ausgeprägter Klopfschmerz über dem rechten Nierenlager. Laborchemisch zeigte sich eine schwere Entzündungskonstellation mit Leukozytose, Linksverschiebung sowie massiv erhöhtem CRP. Begleitend bestand eine akute Nierenfunktionsverschlechterung. Im Urinstatus wiesen wir eine Leukozyturie und Nitrit nach. Die notfallmässig durchgeführte Sonographie der Nieren schloss eine Hydronephrose oder Abszedierung aus.
Wir stellten die Diagnose einer Urosepsis bei akuter Pyelonephritis rechts. Nach Abnahme von Blut- und Urinkulturen etablierten wir eine kalkulierte intravenöse Antibiotikatherapie mit Ceftriaxon sowie eine aggressive Flüssigkeitssubstitution. In den Kulturen isolierten wir im Verlauf Escherichia coli mit sensiblem Resistenzprofil. Unter der eingeleiteten Therapie entfieberte die Patientin zügig und die Entzündungsparameter waren deutlich regredient. Die Nierenretentionswerte normalisierten sich vollständig. Nach klinischer Stabilisierung stellten wir auf eine resistenzgerechte orale Therapie mit Ciprofloxacin um. Wir konnten die Patientin in gutem Allgemeinzustand und beschwerdefrei nach Hause entlassen.
Beurteilung
Aufgrund des geschilderten Trauma-Mechanismus mit plötzlichem Schmerzeinschuss sowie der klinischen Befunde mit lokalisierter Druckdolenz und funktioneller Einschränkung besteht der dringende Verdacht auf einen Muskelfaserriss der XX-Muskulatur (M. gastrocnemius bzw. Oberschenkelmuskulatur). Differentialdiagnostisch kommen ein Muskelbündelriss, eine ausgeprägte Muskelkontusion oder ein intramuskuläres Hämatom infrage. Zur exakten Quantifizierung der Gewebeläsion sowie zum Ausschluss einer kompletten Ruptur ist eine weiterführende bildgebende Diagnostik mittels Sonographie oder MRI in Erwägung zu ziehen.
Beurteilung
Zustand nach Niederspannungsunfall (Haushaltsstrom) vor XX Stunden/Minuten. Aktuell zeigt sich der Patient in stabilem Allgemeinzustand ohne klinische Zeichen einer akuten kardiopulmonalen oder neurologischen Dekompensation. Die erhobenen Befunde sowie das durchgeführte EKG geben derzeit keinen Hinweis auf behandlungspflichtige Herzrhythmusstörungen oder akute Ischämiezeichen. Lokale Stromeintritts- oder Austrittsmarken sind nicht nachweisbar.
Differentialdiagnostisch stehen vorübergehende Parästhesien oder muskuläre Verspannungen nach akuter Stromeinwirkung im Vordergrund. Aufgrund des Unfallmechanismus und des Fehlens von Risikofaktoren (Bewusstlosigkeit, Thoraxschmerz, Dyspnoe) liegt zum jetzigen Zeitpunkt eine geringe Wahrscheinlichkeit für zeitversetzt auftretende Komplikationen vor. Eine klinische Überwachung sowie die Korrelation mit den laborchemischen Parametern (Troponin, CK) dienen dem Ausschluss einer Myokardschädigung oder Rhabdomyolyse.
Therapie: Aufgrund des klinischen Verdachts auf eine unkomplizierte Zystitis und fehlender Kontraindikationen beginnen wir eine antibiotische Therapie mit Cotrimoxazol forte (800 mg Sulfamethoxazol / 160 mg Trimethoprim). Die Dosierung erfolgt mit 2-mal täglich 1 Tablette für 3 Tage. Die Patientin wurde über mögliche Nebenwirkungen sowie die notwendige ausreichende Flüssigkeitszufuhr aufgeklärt.
Die Vorstellung erfolgte nach einem häuslichen Brandereignis, bei dem der Patient alles Hab und Gut verloren hatte. Im Erstgespräch wirkte der Patient psychomotorisch unruhig, zittrig und berichtete über intrusive Wiedererinnerungen (Flashbacks) sowie ein Gefühl der Betäubung. Er konnte nicht schlafen und zeigte eine starke Schreckhaftigkeit.
Wir stellten die Diagnose einer akuten Belastungsreaktion. Therapeutisch boten wir einen geschützten Rahmen zur psychischen Stabilisierung und Ressourcenaktivierung an. Fokus der Gespräche war die Psychoedukation über Traumafolgen und die Förderung der Bewältigungsstrategien. Zur Schlafanbahnung wurde kurzzeitig eine medikamentöse Unterstützung gegeben. Der Sozialdienst wurde zur Klärung der akuten Wohnsituation involviert. Innerhalb weniger Tage stabilisierte sich der psychische Zustand deutlich, die vegetativen Symptome waren regredient. Der Patient konnte bei gesicherter Wohnsituation und mit Anbindung an eine traumatherapeutische Beratungsstelle entlassen werden.
Die Zuweisung erfolgte per Fürsorgerischer Unterbringung (FU) durch xxx bei akuter Eigen- und Fremdgefährdung. Der Patient präsentierte sich im Aufnahmegespräch wahnhaft, formalgedanklich zerfahren und affektiv angespannt. Er berichtete über imperative akustische Halluzinationen und Verfolgungswahn. Die Realitätsprüfung war aufgehoben. Es bestand keine Krankheitseinsicht.
Wir diagnostizierten eine akute Exazerbation einer paranoiden Schizophrenie. Therapeutisch begannen wir eine antipsychotische Medikation mit einem atypischen Neuroleptikum, initial in Kombination mit einem Benzodiazepin zur Reizabschirmung und Sedierung. Unter dieser Therapie kam es zu einer langsamen Remission der psychotischen Positivsymptomatik. Die Wahninhalte verloren an affektiver Besetzung und die Halluzinationen sistierten. Der Patient gewann zunehmend Distanz zum Erlebten und entwickelte eine Absprachefähigkeit. Die Massnahme der Fürsorgerischen Unterbringung konnte aufgehoben werden. Der Patient wurde zur weiteren Stabilisierung und Rezidivprophylaxe in ein offenes stationäres Setting verlegt.
Die Zuweisung erfolgte zur elektiven operativen Versorgung bei bioptisch gesichertem Adenokarzinom des Sigmas. Das präoperative Staging mittels CT Thorax/Abdomen zeigte keine Fernmetastasen (cT3 cN1 cM0). Bei Eintritt war der Patient in gutem Allgemeinzustand, kardiopulmonal kompensiert und ohne akute Beschwerden. Die Darmvorbereitung wurde gut vertragen.
Wir führten eine laparoskopische Sigmaresektion unter Einhaltung der onkologischen Kriterien (Complete Mesocolic Excision, CME) mit primärer Anastomose durch. Der intraoperative Verlauf war komplikationslos. Postoperativ erfolgte die Betreuung nach dem ERAS-Konzept (Enhanced Recovery After Surgery) mit frühzeitiger Mobilisation und Kostaufbau, was vom Patienten gut toleriert wurde. Die Darmtätigkeit setzte am zweiten postoperativen Tag ein. Die histopathologische Untersuchung ergab ein pT3 pN1 (2/15) L1 V0 R0 G2 Karzinom. Der Fall wurde am interdisziplinären Tumorboard vorgestellt, welches aufgrund des Lymphknotenbefalls (Stadium III) die Indikation für eine adjuvante Chemotherapie stellte. Die Anmeldung an die Onkologie wurde in die Wege geleitet. Der Austritt erfolgte bei primär heilenden Wunden in die häusliche Umgebung.
Die notfallmässige Zuweisung erfolgte aufgrund von seit dem Vorabend bestehenden, kolikartigen Oberbauchschmerzen rechts mit Ausstrahlung in die rechte Schulter sowie Übelkeit und Erbrechen. Bei Eintritt präsentierte sich der Patient in schmerzreduziertem Allgemeinzustand, subfebril und tachykard. Klinisch bestand ein deutlicher Druckschmerz im rechten oberen Quadranten mit positivem Murphy-Zeichen. Laborchemisch zeigte sich eine Entzündungskonstellation mit Leukozytose und CRP-Erhöhung sowie eine leichte erhöhung der Cholestaseparameter. Die Abdomensonographie bestätigte eine Cholezystolithiasis mit verdickter Gallenblasenwand und pericholezystärer Flüssigkeit, vereinbar mit einer akuten Cholezystitis.
Wir stellten die Indikation zur zeitnahen operativen Sanierung und führten am Folgetag eine laparoskopische Cholezystektomie durch. Intraoperativ zeigte sich eine ödematöse Gallenblase, der Eingriff verlief komplikationslos. Die präoperativ begonnene antibiotische Therapie mit Ceftriaxon und Metronidazol wurde perioperativ fortgeführt und postoperativ abgesetzt. Der Kostaufbau wurde gut vertragen und die Mobilisation erfolgte rasch. Die histologische Aufarbeitung bestätigte eine ulzerophlegmonöse Cholezystitis. Wir konnten den Patienten bei reizlosen Wundverhältnissen und rückläufigen Entzündungsparametern in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen. Eine fettarme Diät ist für ca. zwei Wochen empfohlen.
Die Zuweisung erfolgte zur Abklärung einer persistierenden Hämoptyse und B-Symptomatik. Im Computertomogramm des Thorax zeigte sich eine spikulierte Raumforderung im rechten Oberlappen sowie vergrösserte mediastinale Lymphknoten. Wir führten eine bronchoskopische Abklärung durch, wobei die transbronchiale Biopsie histologisch ein nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom (Adenokarzinom) sicherte. Das kompletierende Staging mittels PET-CT und kraniellem MRI ergab keinen Nachweis von Fernmetastasen (cT2a cN2 cM0).
Der Fall wurde interdisziplinär am Tumorboard besprochen. Aufgrund des mediastinalen Lymphknotenbefalls (N2) wurde die Indikation zu einer neoadjuvanten Radiochemotherapie mit anschliessender Resektion gestellt. Die Lungenfunktionsprüfung bestätigte die Operabilität. Wir haben den Patienten ausführlich über die Diagnose und das therapeutische Vorgehen aufgeklärt und ihn zur Einleitung der Systemtherapie an die Onkologie angebunden. Der Austritt erfolgte in gutem Allgemeinzustand nach Hause.
Die notfallmässige Zuweisung erfolgte aufgrund von akut aufgetretenen stärksten Oberbauchschmerzen mit gürtelförmiger Ausstrahlung in den Rücken sowie begleitender Nausea und Emesis. Bei Eintritt präsentierte sich der Patient in reduziertem Allgemeinzustand und tachykard. Klinisch imponierte eine deutliche Druckdolenz im Epigastrium mit spärlichen Darmgeräuschen. Laborchemisch zeigte sich eine massive Lipase-Erhöhung auf das über Dreifache der Norm sowie eine begleitende Cholestase mit Erhöhung von Bilirubin und GGT. In der Abdomensonographie konnte eine Cholezystolithiasis als Ursache gesichert werden, während das Pankreas ödematös verquollen zur Darstellung kam.
Wir stellten die Diagnose einer akuten biliären Pankreatitis. Therapeutisch stand initial eine aggressive intravenöse Volumensubstitution sowie eine konsequente Analgesie im Vordergrund. Bei fehlenden Hinweisen auf eine persistierende Cholestase oder Cholangitis verzichteten wir auf eine ERCP. Ein frühzeitiger Kostaufbau wurde bei regredienter Übelkeit gut toleriert. Unter konservativer Therapie kam es zu einer raschen klinischen Besserung sowie einem deutlichen Rückgang der Entzündungsparameter und Cholestasenwerte. Wir konnten den Patienten in beschwerdefreiem Zustand und bei vollem Kostaufbau nach Hause entlassen. Zur Rezidivprophylaxe wurde die Indikation zur zeitnahen Cholezystektomie gestellt.
Fragestellung:
Ausschluss eines pulmonalen Infekts bei seit XX Tagen bestehendem Husten und Fieber.
Technik:
Röntgen Thorax im p.a.- und lateralen Strahlengang vom XX.XX.XXXX.
Befund:
Lungenflügel seitengleich belüftet. Keine intrapulmonalen Herdbefunde oder fokalen Infiltrate. Keine pulmonale Stauung, Gefässzeichnung regelrecht. Pleurasinus beidseits frei und scharf abgegrenzt. Herzgrösse und -konfiguration im Normbereich. Mediastinalstrukturen und Hili unauffällig. Knöcherner Thorax und Weichteile ohne pathologischen Befund.
Beurteilung:
Altersentsprechender kardiopulmonaler Normalbefund. Es ergibt sich kein Anhaltspunkt für ein frisches bronchopneumonisches Infiltrat oder eine kardiale Dekompensation.
Beurteilung
Klinisch zeigt sich das Bild einer unkomplizierten Zystitis bei typischer Symptomatik mit Dysurie und Pollakisurie. Die Urindiagnostik ist vereinbar mit einem Harnwegsinfekt. Es ergeben sich aktuell keine Hinweise auf eine Beteiligung des oberen Harntraktes oder eine komplizierende Komponente. Differentialdiagnostisch kommen eine Urethritis oder eine mechanische Irritation der Blasenschleimhaut in Betracht.
Aufgrund der klinischen Präsentation und der dermatoskopischen Befunde besteht der dringende Verdacht auf ein noduläres Basalzellkarzinom an der Lokalisation XX. Die Läsion zeigt den charakteristischen perlmuttartigen Glanz sowie prominente, arborisierende Teleangiektasien. Differentialdiagnostisch müssen primär ein Plattenepithelkarzinom, eine hypertrophe aktinische Keratose oder, je nach Lokalisation, eine Talgdrüsenhyperplasie in Erwägung gezogen werden. Die klinische Morphologie ist jedoch hochgradig wegweisend für den nodulären Subtyp. Eine abschliessende diagnostische Sicherung erfolgt durch die histopathologische Aufarbeitung.
Beurteilung
Zusammenfassend ergibt sich bei dem XX-jährigen Patienten aufgrund der vorliegenden radiomorphologischen Kriterien in der Bildgebung vom XX sowie der klinischen Präsentation mit XX der dringende Verdacht auf ein primäres Bronchialkarzinom der XX Lunge. Das aktuelle klinische Staging wird nach Massgabe der vorliegenden Befunde mit cTXX, cNXX, cMXX (entspricht Stadium XX) klassifiziert.
Differenzialdiagnostisch sind bei der vorliegenden Befundkonstellation primär eine pulmonale Metastasierung bei bisher okkultem extrathorakalem Primärtumor, eine atypische infektiologische Genese oder seltener eine granulomatöse Systemerkrankung in Erwägung zu ziehen. Die morphologischen Kriterien sprechen jedoch hochgradig für einen malignen Prozess der Lunge.
Zur definitiven Dignitätsklärung sowie zur histologischen Subtypisierung in ein kleinzelliges (SCLC) oder nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom (NSCLC) ist eine bioptische Sicherung mittels XX unumgänglich. Hierbei ist insbesondere die Bestimmung des molekularpathologischen Profils inklusive PD-L1-Status und relevanter Treibermutationen für die weitere Prognoseabschätzung von zentraler Bedeutung. Der aktuelle Performance-Status wird mit einem ECOG von XX eingeschätzt, wobei die pulmonale Funktionsreserve sowie die kardiovaskuläre Belastbarkeit im Hinblick auf die weitere Belastbarkeit einer individuellen ärztlichen Prüfung bedürfen.
Die abschliessende Beurteilung und die Festlegung des weiteren Prozedere erfolgt nach Komplettierung des Stagings im Rahmen einer interdisziplinären Tumorkonferenz zur Erstellung eines individuellen Konzepts.