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Zuweisung bei bekannter Hypercholesterinämie. Aktuell ohne Therapie, vor über 10 Jahren wurde Atorvastatin aufgrund von Schlafstörungen abgesetzt.
Der Patient ist kardiopulmonal gut leistungsfähig. Die persönliche sowie die Familienanamnese für prämature kardiovaskuläre Ereignisse ist unauffällig.
Biochemisch ist das LDL-Cholesterin aktuell bei ___ mmol/l erhöht. Das Apolipoprotein B als LDL-C-Surrogatmarker war in Ihrer Messung vom 28.11.2024 ebenfalls erhöht. Der LDL-C-unabhängige kardiovaskuläre Risikofaktor Lipoprotein (a) war normwertig.
Bei einem LDL-C von 4.9 mmol/l trotz umgesetzter Lifestyle-Massnahmen sowie prädiabetischer Stoffwechsellage ist gemäss internationalen Guidelines immer eine Statintherapie mit Ziel LDL-C < 1.8mmol/l zu empfohlen – auch wenn bei negativer Familienanamnese sonst genetisch günstige Voraussetzungen vorliegen.
Wir haben das ausführlich mit dem Patienten diskutiert, und er hat sich für einen erneuten Versuch einer Statintherapie entschieden.
Die notfallmässige Zuweisung des Säuglings erfolgte durch den Kinderarzt aufgrund einer progredienten respiratorischen Insuffizienz und Trinkschwäche bei bekanntem RSV-Umfeld. Bei Eintritt präsentierte sich der Säugling in deutlich reduziertem Allgemeinzustand mit ausgeprägter Tachypnoe, subkostalen und jugulären Einziehungen sowie exspiratorischem Giemen. Die transkutane Sauerstoffsättigung lag unter Raumluft bei 88%. In der kapillären Blutgasanalyse zeigte sich eine respiratorische Teilinsuffizienz mit leichter Hyperkapnie. Der RSV-Schnelltest im Nasopharyngealabstrich war positiv.
Wir indizierten die stationäre Aufnahme zur Überwachung und supportiven Therapie. Aufgrund der Hypoxämie und der Atemarbeit etablierten wir eine High-Flow-Sauerstofftherapie, worunter sich die Atemmechanik rasch stabilisierte. Die Ernährung stellten wir passager auf Sondenernährung um, um eine Aspiration bei Tachypnoe zu vermeiden. Unter regelmässigem Absaugen der oberen Atemwege und Inhalation mit hypertoner Kochsalzlösung kam es über die nächsten Tage zu einer stetigen Besserung der respiratorischen Situation. Der Sauerstoffbedarf konnte sukzessive reduziert und schliesslich sistiert werden. Nach erfolgreichem Kostaufbau an der Brust und stabiler Oxygenierung unter Raumluft über 24 Stunden erfolgte der Austritt nach Hause.
Jetziges Leiden: Der Patient wird zugewiesen wegen hohem Fieber, Schüttelfrost und Verwirrtheit. Die Angehörigen berichten, dass er seit gestern schnell atme und kaum noch ansprechbar sei. Er habe vor drei Tagen über Brennen beim Wasserlassen geklagt. Husten oder Wunden an der Haut seien nicht bemerkt worden. Der Blutdruck sei zu Hause sehr niedrig gemessen worden.