Filter und Sortierung für diese Kategorie
Lymphknoten: Kopf/Hals: Submental, submandibulär, prä- und postaurikulär, okzipital sowie zervikal anterior und posterior keine vergrößerten Lymphknoten; weiche Konsistenz, glatt begrenzt, gut verschieblich, druckindolent. Supraklavikulär/Infraklavikulär: Keine tastbaren Knoten, keine Fixierung, keine Paketbildung. Axillär: Keine Lymphadenopathie, freie Verschiebbarkeit gegen Untergrund, keine Strangbildung. Epitrochlear (kubital): Beidseits unauffällig. Inguinal: Keine pathologisch vergrößerten Lymphknoten; weich, verschieblich, druckindolent. Popliteal: Keine vergrößerten Lymphknoten tastbar. Haut über allen Regionen reizlos, ohne Rötung oder Überwärmung, keine Lymphangitiszeichen.
Milz: Nicht palpabel vergrößert, keine Druckdolenz.
Jetziges Leiden: Der Patient stellt sich vor wegen eines Muttermals am Rücken, das sich in den letzten Monaten verändert habe. Es sei dunkler und unregelmässiger geworden und habe an Grösse zugenommen. Gelegentlich jucke oder blute die Stelle. Schmerzen bestehen nicht. In der Familie seien Fälle von schwarzem Hautkrebs bekannt. Er habe früher häufig Sonnenbrände gehabt.
Lymphknoten: Links supraklavikulär ein deutlich vergrösserter Lymphknoten tastbar, etwa kirschgross, derb, unregelmässig konturiert, gegenüber Umgebung nur eingeschränkt verschieblich, nicht druckdolent. Weitere zervikale, axilläre und inguinale Lymphknoten nicht oder nur klein, weich und gut verschieblich tastbar.
Jetziges Leiden: Die 68-jährige Patientin stellt sich vor wegen einer neu aufgetretenen vaginalen Schmierblutung, die seit drei Tagen besteht. Schmerzen im Unterbauch oder beim Wasserlassen werden verneint. Sie nehme keine Hormonersatzpräparate ein. Die letzte reguläre Menstruation war vor 15 Jahren. Ein aktuelles Trauma oder Geschlechtsverkehr werden als Ursache ausgeschlossen.
Aufklärung: Der Patient wurde ausführlich über die Notwendigkeit der Transfusion von Erythrozytenkonzentraten bei symptomatischer Anämie aufgeklärt. Die Risiken wie allergische Reaktionen, Unverträglichkeitsreaktionen, Infektionsübertragung und Überladung des Kreislaufs wurden besprochen. Der Patient hat keine weiteren Fragen und willigt in die Transfusion ein.
Jetziges Leiden: Die Patientin wird zur Abklärung einer mikrozytären Anämie zugewiesen. Sie berichtet über eine seit mehreren Monaten progrediente Leistungsminderung und Müdigkeit. Bereits beim Treppensteigen über ein Stockwerk trete eine Belastungsdyspnoe auf. Zudem bemerke sie einen vermehrten diffusen Haarausfall sowie brüchige Fingernägel. Auf Nachfrage werden gastrointestinale Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Übelkeit sowie Veränderungen der Stuhlgewohnheiten verneint. Es wird kein Teerstuhl und kein sichtbares Frischblut beobachtet. Die Menstruationsanamnese ergibt eine regelmässige und sehr starke Regelblutung von über 5 Tagen Dauer. Die Ernährung sei ausgewogen. Eine rein vegetarische oder vegane Diät wird verneint.
Thoraxwand/Mammaregion: Linksseitig fehlende Brustdrüse, über dem vorderen Thorax in halbmondförmigem Verlauf breite, blass-rosige Mastektomienarbe, trocken, nicht gerötet, ohne Dehiszenz oder Ulzeration. Thoraxwand weich, ohne tastbare Knoten, keine Fluktuation, kein Serom, keine tastbaren Hautmetastasen oder subkutanen Knötchen. Rechte Mamma wie unter Normalbefund ohne tastbare Raumforderung. Mamillen/Areolae: Links keine Mamille/Areola mehr vorhanden, Narbenareal reizlos. Rechte Mamille und Areola unauffällig, ohne Sekretion, ohne Einziehungen. Lymphknoten: Links axillär im Bereich der ehemaligen Dissektion keine druckdolenten oder deutlich vergrösserten Lymphknoten tastbar, rechts axillär sowie infra- und supraklavikulär beidseits keine vergrösserten Lymphknoten tastbar.
Mammae: Rechte Brust mit diskreter Formasymmetrie gegenüber links, über dem rechten oberen äusseren Quadranten leichte Einsenkung der Haut. Palpatorisch im rechten oberen äusseren Quadranten auf etwa 10-Uhr-Position ca. 3 cm von der Mamille entfernt eine derbe, unscharf begrenzte Raumforderung von maximal ca. xx cm Durchmesser tastbar, gegenüber Unterlage und Haut nur gering verschieblich, druckunempfindlich. Über der Läsion leichte Hautverflachung, keine Ulzeration, keine entzündliche Rötung. Linke Brust ohne tastbare Knoten oder Einziehungen. Mamillen/Areolae: Rechte Mamille leicht nach kranial eingezogen, keine spontane oder auf Druck auslösbare Sekretion. Linke Mamille und Areola unauffällig, evertiert, ohne Sekretion. Lymphknoten: Rechts axillär mehrere derbe, mässig verschiebliche Lymphknoten bis ca. xx cm tastbar, links axillär sowie infra- und supraklavikulär beidseits keine vergrösserten Lymphknoten tastbar.
Die Zuweisung erfolgte zur elektiven operativen Versorgung bei bioptisch gesichertem Adenokarzinom des Sigmas. Das präoperative Staging mittels CT Thorax/Abdomen zeigte keine Fernmetastasen (cT3 cN1 cM0). Bei Eintritt war der Patient in gutem Allgemeinzustand, kardiopulmonal kompensiert und ohne akute Beschwerden. Die Darmvorbereitung wurde gut vertragen.
Wir führten eine laparoskopische Sigmaresektion unter Einhaltung der onkologischen Kriterien (Complete Mesocolic Excision, CME) mit primärer Anastomose durch. Der intraoperative Verlauf war komplikationslos. Postoperativ erfolgte die Betreuung nach dem ERAS-Konzept (Enhanced Recovery After Surgery) mit frühzeitiger Mobilisation und Kostaufbau, was vom Patienten gut toleriert wurde. Die Darmtätigkeit setzte am zweiten postoperativen Tag ein. Die histopathologische Untersuchung ergab ein pT3 pN1 (2/15) L1 V0 R0 G2 Karzinom. Der Fall wurde am interdisziplinären Tumorboard vorgestellt, welches aufgrund des Lymphknotenbefalls (Stadium III) die Indikation für eine adjuvante Chemotherapie stellte. Die Anmeldung an die Onkologie wurde in die Wege geleitet. Der Austritt erfolgte bei primär heilenden Wunden in die häusliche Umgebung.
Die Zuweisung erfolgte zur Abklärung einer persistierenden Hämoptyse und B-Symptomatik. Im Computertomogramm des Thorax zeigte sich eine spikulierte Raumforderung im rechten Oberlappen sowie vergrösserte mediastinale Lymphknoten. Wir führten eine bronchoskopische Abklärung durch, wobei die transbronchiale Biopsie histologisch ein nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom (Adenokarzinom) sicherte. Das kompletierende Staging mittels PET-CT und kraniellem MRI ergab keinen Nachweis von Fernmetastasen (cT2a cN2 cM0).
Der Fall wurde interdisziplinär am Tumorboard besprochen. Aufgrund des mediastinalen Lymphknotenbefalls (N2) wurde die Indikation zu einer neoadjuvanten Radiochemotherapie mit anschliessender Resektion gestellt. Die Lungenfunktionsprüfung bestätigte die Operabilität. Wir haben den Patienten ausführlich über die Diagnose und das therapeutische Vorgehen aufgeklärt und ihn zur Einleitung der Systemtherapie an die Onkologie angebunden. Der Austritt erfolgte in gutem Allgemeinzustand nach Hause.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet über eine Schwellung an der linken Halsseite. Er habe den Knoten vor etwa zwei Wochen beim Duschen bemerkt. Dieser sei nicht schmerzhaft, aber langsam grösser geworden. Heiserkeit oder Schluckbeschwerden bestehen nicht. Fieber, Nachtschweiss oder Gewichtsverlust werden auf Nachfrage verneint. Kratzer durch Haustiere oder Infekte im Kopfbereich sind nicht erinnerlich.
Beurteilung
Zusammenfassend ergibt sich bei dem XX-jährigen Patienten aufgrund der vorliegenden radiomorphologischen Kriterien in der Bildgebung vom XX sowie der klinischen Präsentation mit XX der dringende Verdacht auf ein primäres Bronchialkarzinom der XX Lunge. Das aktuelle klinische Staging wird nach Massgabe der vorliegenden Befunde mit cTXX, cNXX, cMXX (entspricht Stadium XX) klassifiziert.
Differenzialdiagnostisch sind bei der vorliegenden Befundkonstellation primär eine pulmonale Metastasierung bei bisher okkultem extrathorakalem Primärtumor, eine atypische infektiologische Genese oder seltener eine granulomatöse Systemerkrankung in Erwägung zu ziehen. Die morphologischen Kriterien sprechen jedoch hochgradig für einen malignen Prozess der Lunge.
Zur definitiven Dignitätsklärung sowie zur histologischen Subtypisierung in ein kleinzelliges (SCLC) oder nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom (NSCLC) ist eine bioptische Sicherung mittels XX unumgänglich. Hierbei ist insbesondere die Bestimmung des molekularpathologischen Profils inklusive PD-L1-Status und relevanter Treibermutationen für die weitere Prognoseabschätzung von zentraler Bedeutung. Der aktuelle Performance-Status wird mit einem ECOG von XX eingeschätzt, wobei die pulmonale Funktionsreserve sowie die kardiovaskuläre Belastbarkeit im Hinblick auf die weitere Belastbarkeit einer individuellen ärztlichen Prüfung bedürfen.
Die abschliessende Beurteilung und die Festlegung des weiteren Prozedere erfolgt nach Komplettierung des Stagings im Rahmen einer interdisziplinären Tumorkonferenz zur Erstellung eines individuellen Konzepts.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet, dass er heute Morgen bemerkt habe, dass sein Urin dunkelrot bis blutig verfärbt sei. Schmerzen beim Wasserlassen, Flankenschmerzen oder Fieber bestehen nicht. Er nehme Blutverdünner ein. Ein Trauma im Bereich der Nieren oder Blase hat nicht stattgefunden. Er habe keine rötlichen Speisen wie Randen gegessen.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet über einen ungewollten Gewichtsverlust von 8 kg in den letzten drei Monaten. Zudem leide er unter starkem Nachtschweiss, der einen Wäschewechsel nötig mache, und rezidivierendem Fieber ohne klaren Infektfokus. Ihm seien schmerzlose Knoten am Hals und in der Achselhöhle aufgefallen. Schmerzen oder Juckreiz werden verneint.
Mammae: Rechte Brust gering verkleinert mit leichter Formasymmetrie, in der oberen äusseren Quadrantenregion bogenförmige, blass-rosige Operationsnarbe mit reizlosem Narbenverlauf, keine Keloidbildung, keine Ulzeration. Palpatorisch darunterliegend derbe Narbenplatte ohne umschriebene, von der Narbe abgrenzbare Raumforderung, keine Fluktuation, keine Druckdolenz. Übriges Drüsengewebe beidseits elastisch, ohne tastbare Knoten. Mamillen/Areolae: Beidseits evertierte Mamillen, Areolae unauffällig, ohne Einziehungen, Hyperkeratose oder Ekzem, keine spontane oder auspressbare Sekretion. Lymphknoten: Beidseits axillär sowie infra- und supraklavikulär keine vergrösserten oder druckschmerzhaften Lymphknoten tastbar.