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Beispiel für Knie-TEPs:
Bei Eintritt war die Patientin ausschliesslich rollstuhlmobil/an Stöcken anmobilisiert/zimmermobil….
Das Knie präsentierte sich mit einem ausgedehntem Hämatom und einer Begleitschwellung des Unterschenkels.
Die Wunde zeigte sich reizlos/reizarm mit leichter seröser Sekretion und Klammernahtmaterial in situ.
Die Beweglichkeit betrug (Extension/Flexion) 0-5-40° aktiv sowie passiv 0-5-50°.
Hüfte/WS: s. Knie ausser Beweglichkeit.
Bei Austritt war die Patientin/der Patient an Unterarmgehstützen/Stöcken innerhalb klinikmobil und konnte zwei Treppen sicher bewältigen.
Die Wunde präsentierte sich reizlos nach fristgerecht entferntem Klammernahtmaterial.
Die Beweglichkeit… s.o.
Anamnese: Der Patient stellt sich vor mit seit drei Tagen bestehenden, progredienten Schmerzen am rechten Zeigefinger. Er berichtet über einen pochenden Schmerzcharakter, der ihn in der letzten Nacht wachgehalten habe. Als mögliche Ursache gibt er an, sich vor einigen Tagen einen Niednagel abgerissen zu haben. Fieber oder Schüttelfrost werden verneint. Der Tetanusschutz ist gemäss Impfausweis aktuell.
Status: Rechter Zeigefinger: Es zeigt sich eine deutliche Rötung und ödematöse Schwellung des ulnaren Nagelwalls, die sich bis auf die palmare Seite der Fingerbeere ausdehnt. Der Bereich ist überwärmt und weist eine ausgeprägte Druckdolenz auf. Zentral am Nagelwall ist eine Fluktuation tastbar, wobei eine gelbliche Eiteransammlung unter der Epidermis durchschimmert. Die Beweglichkeit im distalen Interphalangealgelenk ist schmerzbedingt leicht eingeschränkt, der fortgeleitete Druckschmerz entlang der Beugesehne ist jedoch negativ. Es bestehen keine Hinweise auf eine Lymphangitis; die axillären Lymphknoten sind nicht vergrössert palpabel.
Beurteilung und Therapie: Wir diagnostizierten ein abszedierendes Panaritium parunguale am rechten Zeigefinger. Nach Desinfektion und sterilem Abdecken führten wir eine Oberst-Leitungsanästhesie an der Basis des Zeigefingers mit insgesamt 4 ml Lidocain 1% ohne Adrenalin durch. Nach Eintritt der Anästhesiewirkung erfolgte eine Stichinzision über dem Punctum maximum der Fluktuation. Es entleerten sich reichlich Pus und Zelldetritus. Die Wundhöhle wurde sondiert und ausgiebig mit NaCl 0.9% sowie Betadine gespült. Anschliessend wurde eine kleine Lasche eingelegt, um den Sekretabfluss zu gewährleisten, und ein steriler Verband angelegt.
Prozedere: Ruhigstellung des Fingers mittels Schiene. Konsequentes Hochlagern der Hand. Tägliche Handbäder in lauwarmer Seifenlauge oder Kamille für ca. 10 Minuten ab morgen empfohlen. Analgesie nach Massgabe der Beschwerden. Wundkontrolle sowie Entfernung der Lasche in zwei Tagen beim hausärztlichen Dienst. Bei Zunahme der Rötung, Auftreten von Fieber oder Ausbreitung eines roten Striches am Unterarm bitten wir um sofortige Wiedervorstellung.
Vorschlag zum Prozedere
Allgemeine Massnahmen zur Kopfschmerzprophylaxe: Etablierung eines regelmässigen Rhythmusses in Hinblick auf Schlafenszeiten, Ernährung und (ausreichende) Flüssigkeitsaufnahme; regelmässiger Ausdauersport (3-4x wöchentlich für 30-40 Minuten, z.B. Wandern, Radfahren oder Schwimmen); Entspannungstechniken (wie autogenes Training, progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder angeleitete Dehnungsübungen der Schulter- und Nackenmuskulatur), Yoga. Kopfschmerzkalender
Fortführung der Psychotherapie.
Fortführung der Ambulanter Physiotherapie. Erneute Verordnung wurde mitgegeben. Fortführung der Prophylaxe mit:
Cephaly Magnesium 600mg/d, Riboflavin 400mg/d, Biodaron 150mg/d.
Symptomatische Attackentherapie mit Maxalt Lingual 10 mg und kurz zuvor Paspertin 10 mg. Schnell wirksame Analgetika sollten nicht an mehr als 10 Tagen im Monat eingenommen werden zur Vorbeugung eines Medikamenten-Übergebrachs-Kopfschmerz.
Ambulante Wiedervorstellung in der Kopfschmerzsprechstunde in 3 Monaten. Aufgebot folgt
Auf Wunsch der Patientin erfolgt die Anmeldung zum Kopfschmerzprogramm in der Klinik Zurzach mit diesem Bericht sowie dem separaten Anmeldeformular.
Empfohlene Medikamente
Medikamentenname
Wirkstoff
Mo Mi Ab Na Anleitung Grund
Maxalt Lingual (Schmelztabl 10
mg) Blist
Rizatriptan 10 mg
Tabl p.o. bei Bedarf
statt Zolmitriptan, 1
tabl, bei Rezidiv
event. frühestens
nach 2h wiederholen,
max 3 Tabl pro 24h
Paspertin (Filmtabl 10 mg) Blist
Metoclopramid hydrochlorid 10 mg
Tabl p.o. 15 Min vor
Maxalt
Austrittssituation: Der Patient tritt in gutem Allgemeinzustand und beschwerdefrei nach Hause aus. Die Mobilisation ist selbstständig möglich. Die Wundverhältnisse sind reizlos. Die häusliche Versorgung ist durch die Angehörigen gewährleistet. Ein Austrittsgespräch mit Instruktion der Medikation und Übergabe des Rezeptes hat stattgefunden.
Der Patient verstarb am XX um XX Uhr im Rahmen der vorbestehenden Grunderkrankung bei bekanntem palliativem Status. Ein entsprechendes Therapiekonzept mit Verzicht auf Reanimationsmassnahmen lag vor.
Status bei LeichenschauZentral kein Puls tastbar. Keine Herztöne auskultierbar. Keine Spontanatmung vorhanden. Pupillen beidseits weit und lichtstarr. Sichere Todeszeichen vorhanden (Livores, Rigor mortis). Keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.
BeurteilungDer Todeseintritt wurde am XX um XX Uhr festgestellt. Es handelt sich nach klinischer Einschätzung um eine natürliche Todesart im Sinne des Grundleidens. Die erforderlichen Dokumente zur Todesbescheinigung wurden ausgestellt.
Hauptdiagnose:
- XX (ICD-10: XX.X)
Nebendiagnosen:
- XX (ICD-10: XX.X)
- XX (ICD-10: XX.X)
- XX (ICD-10: XX.X)
- XX (ICD-10: XX.X)
Austrittssituation: Der Patient wird zur Weiterführung der Therapie direkt in die Rehabilitationsklinik verlegt. Er ist hämodynamisch stabil und transportfähig. Die aktuellen Pflegeberichte und der Medikamentenplan werden dem Transportdienst mitgegeben. Das Rehabilitationsziel ist die Verbesserung der Mobilität und die Rückkehr in die häusliche Umgebung.