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Befund: [Lokalisation] Lazeration/Schnittverletzung, Länge [xx cm], Tiefe [oberflächlich/tief bis [Struktur]], Wundränder [glatt/zerfetzt], Verschmutzung [ja/nein], Fremdkörper [ja/nein], Blutung [stark/mäßig/gering], Neurovaskulär intakt [ja/nein]. Tetanusstatus [aktuell/unklar].
Durchführung: Steriles Abdecken, Lokalanästhesie [Substanz, %-Konz., Menge], Spülung [NaCl x ml], Débridement [ja/nein], Nahttechnik [Einzelknopf/Donati/Intrakutan], Fadenmaterial [x-0, [Material]], Wundrandadaptation [gut/ausreichend], Verband [Art].
Beurteilung/Plan: Gute Durchblutung/Motorik/Sensibilität post interventionem. Wundkontrolle in [x] Tagen, Fadenentfernung in [y] Tagen. Infektzeichen instruiert; Analgesie nach Schema.
A – Airway mit HWS-Schutz: Atemweg frei/gefährdet; HWS immobilisiert. Maßnahmen: [Guedel/Tubus/Koniotomie].
B – Breathing: Atemfrequenz [xx], SpO2 [xx%], Thoraxexkursion [symmetrisch/asymmetrisch], Auskultation [vesikulär/fehlend/Giemen]. Maßnahmen: [O2/Thoraxdrainage/Nadelentlastung].
C – Circulation: Puls [xx/min], RR [xx/xx], Haut [kalt/warm], Rekap [xx s], Blutung [extern/intern]. Maßnahmen: großlumige Zugänge, Volumen [Kristalloide/Blut], Tranexamsäure [ja/nein].
D – Disability (neurologisch): GCS [x], Pupillen [isokor/anisokor], lateralisiert [ja/nein].
E – Exposure/Environment: Vollständige Entkleidung, Wärmeerhalt, Verletzungsmuster dokumentiert.
Adjuncts: POCUS (FAST/E-FAST), Labor, BGA, EKG, Röntgen/CT nach Stabilität (Trauma-CT).
Beurteilung/Plan: Priorisierung lebensbedrohlicher Probleme, Damage-Control-Strategie, frühzeitige Chirurgie/Ortho/Neuro-Konsile, Analgesie, Antibiotikaprophylaxe nach Bedarf, engmaschiges Monitoring.
Indikation:
Dislozierte Claviculafraktur XX (z.B. Schaftfraktur Typ Robinson XX). Die Indikation zur operativen Stabilisierung ergibt sich aus der Dislokation und der Verkürzung der Clavicula.
Lagerung:
Beach-Chair-Position. Der betroffene Arm ist frei beweglich abgedeckt. Bildwandlerkontrolle in zwei Ebenen erfolgt vor Beginn des Eingriffs.
Zugang:
Hautschnitt entlang der ventralen Unterkante der Clavicula über der Frakturzone. Schichtweise Präparation. Darstellung und Schonung der Nn. supraclaviculares, soweit anatomisch möglich. Inzision des Periosts und sparsame Denudierung der Frakturenden.
Prozedur:
Hämatomausräumung und Säuberung des Frakturspalts. Anatomische Reposition der Hauptfragmente unter Zuhilfenahme von Repositionszangen. Provisorische Fixation mit K-Drähten oder einer Repositionszange. Auswahl einer anatomisch vorgeformten Claviculaplatte (z.B. LCP XX mm). Platzierung der Platte auf der kranialen/anterosuperioren Fläche der Clavicula. Besetzen der Plattenlöcher mit winkelstabilen und/oder kortikalen Schrauben unter Bildwandlerkontrolle. Stabiles Konstrukt bei klinischer Prüfung der Stabilität. Spülung des Operationsgebietes mit Ringer-Lösung.
Komplikationen:
Keine intraoperativen Komplikationen. Blutverlust minimal.
Ergebnis:
Anatomische Reposition der Claviculafraktur. Übungsstabile Osteosynthese. Dokumentation der korrekten Implantatlage mittels Bildwandler in zwei Ebenen. Schichtweiser Wundverschluss mit resorbierbarem Nahtmaterial, Hautverschluss mittels Intrakutannaht oder Klammerung. Steriler Verband.
Anamnese: Der Patient stellt sich vor mit seit drei Tagen bestehenden, progredienten Schmerzen am rechten Zeigefinger. Er berichtet über einen pochenden Schmerzcharakter, der ihn in der letzten Nacht wachgehalten habe. Als mögliche Ursache gibt er an, sich vor einigen Tagen einen Niednagel abgerissen zu haben. Fieber oder Schüttelfrost werden verneint. Der Tetanusschutz ist gemäss Impfausweis aktuell.
Status: Rechter Zeigefinger: Es zeigt sich eine deutliche Rötung und ödematöse Schwellung des ulnaren Nagelwalls, die sich bis auf die palmare Seite der Fingerbeere ausdehnt. Der Bereich ist überwärmt und weist eine ausgeprägte Druckdolenz auf. Zentral am Nagelwall ist eine Fluktuation tastbar, wobei eine gelbliche Eiteransammlung unter der Epidermis durchschimmert. Die Beweglichkeit im distalen Interphalangealgelenk ist schmerzbedingt leicht eingeschränkt, der fortgeleitete Druckschmerz entlang der Beugesehne ist jedoch negativ. Es bestehen keine Hinweise auf eine Lymphangitis; die axillären Lymphknoten sind nicht vergrössert palpabel.
Beurteilung und Therapie: Wir diagnostizierten ein abszedierendes Panaritium parunguale am rechten Zeigefinger. Nach Desinfektion und sterilem Abdecken führten wir eine Oberst-Leitungsanästhesie an der Basis des Zeigefingers mit insgesamt 4 ml Lidocain 1% ohne Adrenalin durch. Nach Eintritt der Anästhesiewirkung erfolgte eine Stichinzision über dem Punctum maximum der Fluktuation. Es entleerten sich reichlich Pus und Zelldetritus. Die Wundhöhle wurde sondiert und ausgiebig mit NaCl 0.9% sowie Betadine gespült. Anschliessend wurde eine kleine Lasche eingelegt, um den Sekretabfluss zu gewährleisten, und ein steriler Verband angelegt.
Prozedere: Ruhigstellung des Fingers mittels Schiene. Konsequentes Hochlagern der Hand. Tägliche Handbäder in lauwarmer Seifenlauge oder Kamille für ca. 10 Minuten ab morgen empfohlen. Analgesie nach Massgabe der Beschwerden. Wundkontrolle sowie Entfernung der Lasche in zwei Tagen beim hausärztlichen Dienst. Bei Zunahme der Rötung, Auftreten von Fieber oder Ausbreitung eines roten Striches am Unterarm bitten wir um sofortige Wiedervorstellung.
Indikation: Der Patient weist einen sonographisch gesicherten Pleuraerguss rechts auf. Er klagt über Belastungsdyspnoe. Zur diagnostischen Einordnung des Ergusses und zur mikrobiologischen sowie zytologischen Untersuchung erfolgt die Punktion. Der Patient hat nach Aufklärung über Risiken wie Pneumothorax und Blutung eingewilligt.
Der XX-jährige Patient stellt sich aufgrund einer Riss-Quetsch-Wunde an der [Lokalisation] vor. Das Trauma ereignete sich durch [Traumabeschreibung]. Aktuell bestehen Schmerzen im Bereich der Verletzung. Voroperationen oder Vorverletzungen an der betroffenen Extremität sind [nicht bekannt/bekannt]. Der Tetanusimpfschutz ist [aktuell/unbekannt/wurde aufgefrischt].
StatusRiss-Quetsch-Wunde [Lokalisation]. Länge XX cm, Breite XX cm, Tiefe XX cm. Wundverhältnisse [sauber/verschmutzt]. Keine sichtbaren Fremdkörper. Sensomotorik und Durchblutung distal der Verletzung intakt.
ProzedereNach ausgiebiger Spülung mit [Lösung] und Desinfektion erfolgte die chirurgische Wundversorgung. Die Wunde wurde mit XX Einzelknopfnähten unter Verwendung von [Fadenmaterial] adaptiert. Zusätzlich wurden Steri-Strips appliziert. Die Versorgung erfolgte mittels Verband und Pflaster. Zur weiteren Stabilisierung wurde eine Schiene für XX Wochen angepasst. Ein Kontrolltermin beim Hausarzt zur Wundkontrolle sowie zum Fadenzug ist in XX Wochen vorgesehen. Ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis wurde für XX Tage ausgestellt und dem Patienten mitgegeben.
Beurteilung und Therapie: Die Inspektion und Sondierung des Stichkanals ergab keinen Hinweis auf Fremdkörper oder eine Beteiligung von Sehnen und Nerven. Wir führten eine ausgiebige Spülung mit NaCl 0.9% und eine Desinfektion mit xxx durch. Aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos bei Stichverletzung entschieden wir uns für eine offene Wundbehandlung und legten einen sterilen Schutzverband an. Der Tetanusschutz wurde überprüft und ggf. aufgefrischt.
Indikation: Aufgrund der Notwendigkeit zur Gabe von vasoaktiven Substanzen und schlechter peripherer Venenverhältnisse ist die Anlage eines Zentralvenösen Katheters indiziert. Der Patient wurde über die Risiken wie Pneumothorax, Blutung und Infektion aufgeklärt und hat mündlich sowie schriftlich eingewilligt. Die Gerinnungsparameter liegen im Normbereich.
Indikation: Chronische Omarthrose oder therapierefrequente Schmerzsymptomatik bei Affektion des Glenohumeralgelenks.
Lagerung: Der Patient befindet sich in aufrechter Sitzposition oder in stabiler Seitenlage.
Zugang: Posteriorer Zugangsweg zum Glenohumeralgelenk über den sogenannten Soft-Spot.
Prozedur: Nach dreimaliger Hautdesinfektion und sterilem Abdecken des Interventionsfeldes erfolgt die Palpation der anatomischen Orientierungspunkte. Die Punktion wird ca. 2 cm kaudal und 1 cm medial des posterolateralen Akromion-Ecks vorgenommen. Die Kanüle wird in Richtung des Processus coracoideus vorgeführt. Nach Aspiration zur Sicherstellung der korrekten Position erfolgt die Injektion von XX ml einer Mischung aus XX und XX ohne nennenswerten Widerstand. Anschliessend wird die Kanüle entfernt.
Komplikationen: Es traten keine unmittelbaren Komplikationen wie Gefässverletzungen oder neurologische Defizite auf.
Ergebnis: Technisch einwandfreie, intraartikuläre Infiltration. Die Applikation verlief komplikationslos. Steriler Pflasterverband wurde appliziert.
Beurteilung und Therapie: Nach Ausschluss von Fremdkörpern und tiefen Verletzungen führten wir eine Lokalanästhesie mit xxx durch. Nach Desinfektion und Spülung erfolgte der primäre Wundverschluss mit xx Einzelknopfnähten (Fadenstärke x-0). Die Wundränder adaptieren spannungsfrei. Wir legten einen sterilen Verband an und vereinbarten eine Fadenentfernung in xx Tagen beim Hausarzt.
Die notfallmässige Vorstellung erfolgte aufgrund von plötzlich aufgetretenen, atemabhängigen Thoraxschmerzen rechts und Dyspnoe. Klinisch imponierte ein abgeschwächtes Atemgeräusch rechtsseitig. Im Röntgen Thorax bestätigte sich ein grosser Pneuspalt rechts apikal und lateral ohne Spannungskomponente (Mantelpneu > 2cm). Bei einem jungen Patienten ohne vorbestehende Lungenerkrankung gingen wir von einem primären Spontanpneumothorax aus.
Wir führten in Lokalanästhesie die Einlage einer Thoraxdrainage (Bülau-Position) durch. Darunter entfaltete sich die Lunge im Kontrollbild vollständig. Ein Sog wurde initial nicht angelegt. Da keine persistierende Luftleckage (Fistelung) bestand, konnte die Drainage nach 48 Stunden abgeklemmt und anschliessend komplikationslos entfernt werden. Das Abschlussröntgen zeigte eine vollständig entfaltete Lunge. Wir entliessen den Patienten mit der Empfehlung zur körperlichen Schonung und einem Tauchverbot. Ein operatives Vorgehen ist bei einem Rezidiv zu diskutieren.
Indikation: Der Patient stellt sich mit starken Kopfschmerzen und Fieber vor. Zum Ausschluss einer Meningitis oder Enzephalitis ist eine Liquorentnahme indiziert. Der Patient wurde über Risiken wie postpunktionelle Kopfschmerzen, Blutungen und Infektionen aufgeklärt und hat eingewilligt. Ein kraniales CT zum Ausschluss von Hirndruckzeichen war unauffällig.