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Visus und Refraktion: Rechts Handbewegungen vor dem Auge; links 1,0 mit gewohnter Korrektur.
Pupillen und Neuroophthalmologie: Rechts deutlicher relativer afferenter Pupillendefekt, links normale Licht- und Nahreaktion.
Augenstellung und Motilität: Orthotropie, Motilität frei, kein Nystagmus. Gesichtsfeld konfrontativ rechts global eingeschränkt, links frei.
Vorderer Augenabschnitt (Spaltlampe): Beidseits reizlos; Hornhäute klar, Vorderkammern tief und reizfrei, Linsen klar.
Kammerwinkel: Gonioskopisch beidseits offen, Shaffer III–IV.
Augeninnendruck: Applanatorisch rechts 14 mmHg, links 14 mmHg.
Fundus (erweiterte Pupille): Rechts diffuse Netzhautaufhellung der Posterior Pole mit fovealem kirschrotem Fleck, Arterien stark verschmälert, segmentierte Blutspalten; Papille blass-rosig mit scharfer Begrenzung. Links Papille randscharf, Makula unauffällig, Gefäße regelhaft, Peripherie ohne Auffälligkeiten.
Laborchemisch zeigt sich eine ausgeprägte mikrozytäre, hypochrome Anämie mit einem Hämoglobinwert von XX g/l, einem verminderten MCV von XX fl und einem MCH von XX pg. Das Serumferritin ist mit XX ug/l hochgradig erniedrigt, korrespondierend mit einer Transferrinsättigung von XX %. Diese Konstellation ist beweisend für eine manifeste Eisenmangelanämie. Aufgrund des Alters der Patientin von XX Jahren und dem Fehlen einer gynäkologischen Ursache ist ein chronischer gastrointestinaler Blutverlust die führende Differenzialdiagnose. Die Entzündungsparameter einschliesslich CRP und Leukozytenzahl liegen im Normbereich, was eine relevante Begleitentzündung oder eine Anämie des chronisch-kranken Typs ausschliesst.
Ruhe-EKG: Normokarder Sinusrhythmus, HF XX/min, Lagetyp XX. Überleitungszeiten normwertig (PQ XX ms, QRS XX ms, QTc XX ms). Regelrechte R-Progression, R/S-Umschlag über V3/V4. Keine De- oder Repolarisationsstörungen.
Die laborchemische Untersuchung vom XX.XX.XXXX zeigt durchgehend normwertige Parameter. Es findet sich kein Anhalt für eine systemische Entzündungsreaktion bei unauffälligem C-reaktivem Protein und normwertigen Leukozyten. Die Nierenretentionsparameter sowie die Elektrolyte präsentieren sich im Referenzbereich. Die Leber- und Cholestaseparameter zeigen kein zytolytisches oder cholestatisches Muster. Das rote Blutbild ist normozytär und normochrom ohne Hinweise auf eine Anämie. Die Schilddrüsenfunktion stellt sich euthyreot dar. Zusammenfassend ergibt sich ein klinisch unauffälliger Laborbefund ohne Korrelat für eine akute organische Pathologie.
NcSR, HF XX/min, Indifferenztyp. PQ-Zeit XX ms, QRS-Komplex schmal (XX ms), QTc-Zeit XX ms (normwertig). Regelrechte R-Progression, R/S-Umschlag über V3/V4. Keine De- oder Repolarisationsstörungen, kein Pardée-Q, keine S-Persistenz in V6.
Die Laborwerte liegen sämtlich im Normbereich. Hb, Leukozyten, Thrombozyten und die Entzündungsparameter CRP sowie Blutsenkung zeigen keine Erhöhung. Leberwerte, Nierenwerte und Elektrolyte sind unauffällig. Es besteht keine Evidenz für eine Anämie, Infektion oder metabolische Störung.
Laborchemische Beurteilung vom XX.XX.XXXX:
Die laborchemische Untersuchung zeigt regelrechte Befunde im Normbereich. Die hämatologischen Parameter einschliesslich des Blutbildes und der Differenzierung weisen keine Auffälligkeiten auf. Die Retentionsparameter Kreatinin und Harnstoff dokumentieren eine regelrechte Nierenfunktion. Die Elektrolyte liegen im Referenzbereich. Die Transaminasen und Cholestaseparameter zeigen keine Anhaltspunkte für eine hepatobiliäre Schädigung. Das C-reaktive Protein ist mit XX mg/l nicht erhöht. Zusammenfassend ergibt sich ein unauffälliges Laborprofil ohne Anhalt für ein akutes entzündliches oder organspezifisches Geschehen.
EKG vom xx.xx.xxxx:
Normokarder Sinusrhythmus (xx bpm), Lagetyp (z.B. Steiltyp), PQ-Zeit normwertig (xx ms). Kompletter Rechtsschenkelblock (QRS xx ms) mit rSR'-Formation in V1/V2 und breiten, plumpen S-Zacken in I, aVL und V5/V6. Diskonkordante T-Negativierungen in den rechtspräcordialen Ableitungen. Keine signifikanten ST-Streckenveränderungen. QTc-Zeit nicht verlängert (xx ms).
Risikoanamnese: Der Patient verneint bekannte Allergien auf jodhaltige Kontrastmittel oder Meeresfrüchte. Eine Nierenfunktionsstörung oder Schilddrüsenüberfunktion sei ihm nicht bekannt. Er nehme kein Metformin ein. Frühere Untersuchungen mit Kontrastmittel habe er problemlos vertragen. Asthma bronchiale besteht nicht.
Indikation: Der Patient berichtet über belastungsabhängige thorakale Druckgefühle, die beim schnellen Gehen oder Treppensteigen auftreten. In Ruhe sistieren die Beschwerden rasch. Dyspnoe oder Palpitationen werden verneint. Die Ergometrie erfolgt zur Abklärung einer koronaren Herzkrankheit und zur Objektivierung der Belastungstoleranz.
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Visus und Refraktion: Links stark reduziert auf Fingerzählen in 1 m; rechts 1,0 mit gewohnter Korrektur.
Pupillen und Neuroophthalmologie: Links mittelweit und lichtstarr, kein relativer afferenter Pupillendefekt rechts. Rechts rund und prompt lichtreagibel.
Augenstellung und Motilität: Orthotropie, Motilität frei, kein Nystagmus. Gesichtsfeld konfrontativ rechts frei; links orientierend durch Visusminderung eingeschränkt.
Vorderer Augenabschnitt (Spaltlampe): Links ausgeprägte gemischte Injektion, Hornhaut stromal getrübt mit feinem Epithelödem, Vorderkammer zentral abgeflacht und peripher sehr seicht, Iris leicht vorgewölbt; Linse klar beurteilbar.
Kammerwinkel: Gonioskopisch links über 360 Grad geschlossen (Shaffer 0–I), rechts offen (Shaffer III–IV).
Augeninnendruck: Applanatorisch links 38 mmHg, rechts 14 mmHg.
Fundus (links soweit beurteilbar): Medieneintrübungen bedingen eingeschränkte Einsicht; rechts Papille randscharf, Makula unauffällig, Gefäße regelhaft.
Visus und Refraktion: Rechts 0,6 mit gewohnter Korrektur, links 1,0.
Pupillen und Neuroophthalmologie: Rechts miosisbetont, Lichtreaktion verlangsamt, kein relativer afferenter Pupillendefekt; links rund, isokor, prompte Licht- und Nahreaktion.
Augenstellung und Motilität: Orthotropie, Motilität frei in alle Blickrichtungen, kein Nystagmus. Gesichtsfeld konfrontativ beidseits frei.
Vorderer Augenabschnitt (Spaltlampe): Rechts ziliare Injektion, Hornhaut klar mit feinem Endothelbelag, Vorderkammer tief mit 2+ Zellen und 1+ Tyndall, feine granuläre Keratopräzipitate inferior; Irisstruktur regelhaft ohne Synechien, Linse klar. Links vorderer Augenabschnitt reizfrei.
Kammerwinkel: Gonioskopisch beidseits offen, Shaffer III–IV.
Augeninnendruck: Applanatorisch rechts 10 mmHg, links 14 mmHg.
Fundus (erweiterte Pupille): Medien klar. Papillen randscharf, Cup-Disk-Verhältnis beidseits physiologisch. Makulae unauffällig, Gefäße regelhaft, Peripherie ohne Läsionen.
Keine weiteren Textbausteine mehr.
Anamnese: 45-jähriger Patient mit plötzlich einsetzenden, stechenden Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, betont rechts paravertebral, ohne Ausstrahlung in die Beine. Keine Parästhesien, keine motorischen Schwächen, keine Sensibilitätsstörungen. Red Flags verneint: kein kürzliches Trauma oder Sturz, kein Fieber, kein ungewollter Gewichtsverlust, kein Nachtschmerz, keine bekannte Malignomerkrankung, keine Immunsuppression, kein i.v.-Drogenkonsum, kein kürzliches Wirbelsäulen-OP/Eingriff, keine prolongierte systemische Steroidtherapie, keine bekannte Osteoporose, keine Blasen- oder Mastdarmstörung, keine Sattelästhesie, keine progredienten neurologischen Defizite. Keine Allgemeinsymptome, kein Husten oder HWI-Zeichen. Hausärztlich bisher keine Abklärungen; eingenommene frei verkäufliche Analgetika führten zu teilweiser Linderung. Beruflich sitzende Tätigkeit, kürzlich ungewohnte körperliche Belastung beim Umzug.
Klinischer Status: Wach, orientiert, Vitalparameter stabil, afebril. Schonhaltung, schmerzbedingt vorsichtiger Gang. Inspektion Rücken: keine Rötung, keine Schwellung, keine Hautläsionen. Palpation: druck- und klopfdolente paravertebrale Muskulatur L3–L5 rechtsbetont, keine Stufenbildung der Dornfortsätze. Perkussion der Dornfortsätze reizlos. Beweglichkeit LWS schmerzbedingt reduziert (Flexion/Extension/Rotation). Lasègue- und Bragard-Test beidseits negativ, ISG-Druckzeichen negativ. Neurologie: Motorik beidseits 5/5 (L2–S1), Sensibilität in den Dermatomarealen intakt, Reflexe (ASR/PSR) symmetrisch, kein Pyramidenbahnzeichen.
Beurteilung: Wir interpretierten die Beschwerden im Rahmen eines unspezifischen akuten Rückenschmerzes ohne Hinweise auf radikuläre Symptomatik oder strukturelle spezifische Ursache. Klinisch zeigten sich keine Red Flags oder neurologische Defizite, sodass auf eine notfallmässige Bildgebung verzichtet wurde. Laborchemisch zeigten sich normwertige Entzündungsparameter, Elektrolyte und eine normwertige Nierenfunktion.
Therapie und Prozedere: Stufengerechte Analgesie mit nicht-steroidalen Antirheumatika in Standarddosierung. Wärmeanwendung und schonende Aktivität im Rahmen der Schmerzgrenze, keine Bettruhe. Frühzeitige Mobilisation und alltagsnahe Bewegung empfohlen. Sofortige Wiedervorstellung bei Zunahme der Schmerzen, neu auftretenden neurologischen Symptomen (Schwäche, Taubheit), Fieber oder Blasen-/Mastdarmstörungen. Geplante Verlaufskontrolle hausärztlich in 1–2 Wochen; bei Persistenz > 4–6 Wochen oder Verschlechterung Zuweisung zur weiterführenden Abklärung.
Technik: Transvaginalsonographie.
Uterus: Anteflektiert, normal gross (L 75 mm, AP 35 mm, Transv. 45 mm). Myometrium homogen, keine Myome. Endometrium dreischichtig aufgebaut, Dicke 7 mm, regelrechte Struktur, kein Flüssigkeitssaum im Cavum.
Ovar rechts: Grösse 30 × 20 × 15 mm, Follikelmuster altersentsprechend.
Ovar links: Grösse 28 × 18 × 15 mm, Follikelmuster altersentsprechend.
Douglas: Keine freie Flüssigkeit, keine pathologischen Strukturen.
Beurteilung: Unauffälliger transvaginalsonographischer Befund von Uterus und Adnexen.
Befund: Längsachse lotrecht. Lendenlordose harmonisch. Wirbelkörper in Form und Höhe regelrecht. Keine Frakturhinweise. Bandscheibenräume nicht höhengemindert. Deck- und Grundplatten intakt. Pedikel beidseits abgrenzbar. Keine Spondylose/Spondylolisthesis. ISG soweit beurteilbar unauffällig. Keine suspekten Weichteilverkalkungen. Beurteilung: Altersentsprechender LWS-Normalbefund.
Befund: Glenohumeralgelenk zentriert. Akromiohumeraler Abstand (AHA) normal weit. AC-Gelenk kongruent, ohne Arthrosezeichen. Clavicula und Scapula intakt. Keine Frakturen/Fissuren/Luxationen. Keine Weichteilverkalkungen. Beurteilung: Intakte ossäre Verhältnisse. Kein Hinweis auf Impingement/Tendinosis calcarea.
Visus und Refraktion: Fernvisus beidseits 1,0 mit gewohnter Korrektur. Nahvisus beidseits N5 bei 35 cm.
Pupillen und Neuroophthalmologie: Pupillen rund und isokor, Licht- und Nahreaktion prompt, kein relativer afferenter Pupillendefekt. Farbsehen nach Ishihara vollständig korrekt. Sakkaden und Blickfolge regelrecht.
Augenstellung und Motilität: Normale Augenstellung in Primärposition. Motilität in allen Blickrichtungen frei, kein Nystagmus. Cover- und Cover-Uncover-Test ohne Hinweis auf Tropie oder Phorie. Gesichtsfeld konfrontativ allseits frei.
Vorderer Augenabschnitt (Spaltlampe): Lider und Lidränder reizlos, Meibomdrüsenöffnungen frei. Bindehaut beidseits blass-rosig ohne Injektion. Tränenfilm gleichmäßig, kein Debris. Hornhaut klar mit glatter Oberfläche, Endothel unauffällig. Vorderkammer tief und reizfrei, kein Tyndall. Iris regelhafte Struktur, Pupillensaum intakt. Linse klar ohne Trübungen.
Kammerwinkel: Gonioskopisch beidseits offen, äquivalent zu Shaffer III–IV über 360 Grad.
Augeninnendruck: Applanatorisch rechts 14 mmHg, links 14 mmHg.
Fundus (durch erweiterte Pupille beurteilt): Medien klar. Papille randscharf, Farbe vital, Cup-Disk-Verhältnis beidseits physiologisch. Makula trocken mit erhaltenem Fovealreflex. Netzhautgefäße mit regelhaftem Kaliber und Verlauf. Periphere Netzhaut ohne Risse, Foramina, Exsudate oder Blutungen.
Tränenwege: Tränenpünktchen beidseits durchgängig, Druck auf Tränensack ohne Reflux.
Befund: Beckenring symmetrisch, intakt. Keine Frakturlinien (Os ilium/pubis/ischii). ISG beidseits scharf begrenzt, nicht sklerosiert. Hüftgelenke mit regelrechtem Gelenkspalt, keine Verschmälerung. Femurköpfe sphärisch. Keine Osteophyten/Zysten. Schenkelhalswinkel normal. Beurteilung: Unauffällige Beckenübersicht. Keine Fraktur, keine Coxarthrose.
Befund: Lungenflügel symmetrisch belüftet. Keine Infiltrate, keine Stauungszeichen. Randwinkel frei, kein Erguss. Herzgrösse und -konfiguration regelrecht (CTR < 0.5). Mediastinum mittelständig, schlank. Trachea mittig. Aortenknopf regelrecht. Hili beidseits unauffällig. Zwerchfell glatt begrenzt. Ossäre Strukturen intakt. Beurteilung: Altersentsprechender kardiopulmonaler Normalbefund.
eFAST: In der fokussierten Sonographie zeigt sich freie Flüssigkeit im Recessus hepatorenalis (Morison-Pouch) sowie im Douglas-Raum. Der Recessus splenorenalis (Koller-Pouch) ist frei. Kein Nachweis eines Perikardergusses. Das Pleuragleiten ist beidseits anterior vorhanden, somit kein Hinweis auf Pneumothorax.
Befund: Gelenkspaltverschmälerung medial betont. Subchondrale Sklerosierung Tibiaplateau/Femurkondylen. Randständige Osteophyten femoral/tibial. Eminentia zugespitzt. Retropatellararthrose mit Osteophyten. Keine frische Fraktur. Leichter Erguss Recessus suprapatellaris. Beurteilung: Fortgeschrittene Gonarthrose, medial betont (Trikompartimentelle Arthrose).
CT Schädel: Regelrechte Abbildung der supra- und infratentoriellen Hirnstrukturen. Altersentsprechende Weite der inneren und äusseren Liquorräume. Kein Nachweis einer frischen Ischämie, einer intrakraniellen Blutung oder einer raumfordernden Läsion. Mittel- und Symmetrielinien sind erhalten. Die miterfassten knöchernen Strukturen der Kalotte und Schädelbasis sind intakt.
Befund: Quer verlaufende Frakturlinie distale Radiusmetaphyse (2 cm proximal Gelenkspalt). Dorsale Abkippung distales Fragment (Colles). Radialverkürzung mit Ulnavorschub. Distales Radioulnargelenk inkongruent. Fraktur Proc. styloideus ulnae. Handwurzelknochen intakt. Keine weiteren Frakturen Metacarpalia/Phalangen. Beurteilung: Dislozierte, extraartikuläre distale Radiusfraktur loco typico, Begleitfraktur Proc. styloideus ulnae.
Technik: Transvaginalsonographie.
Uterus/Cavum: Gestationssack intrauterin, zentral gelegen, regelmässige Begrenzung. Dottersack rund, 4 mm, Embryo sichtbar mit Crown-Rump-Length 7 mm entsprechend 6+4 SSW. Positive Herzaktion mit fetaler Herzfrequenz von 160 bpm.
Adnexe: Beidseits unauffällig, keine freie Flüssigkeit im Douglas.
Beurteilung: Vitaler intrauteriner Einlingsschwangerschaftsbefund, zeitgerecht entwickelt.
Befund: Gute Kontrastierung der Pulmonalarterien. Kein Nachweis von Füllungsdefekten zentral bis peripher. Truncus pulmonalis nicht dilatiert. Rechtsherz nicht vergrössert (RV/LV < 1). Lungenparenchym frei von Infiltraten/Rundherden. Kein Erguss, kein Pneumothorax. Keine mediastinale Lymphadenopathie. Aorta thoracica unauffällig. Beurteilung: Kein Nachweis einer Lungenembolie. Keine Rechtsherzbelastung.
Indikation: Der Patient berichtet über seit Monaten bestehendes Sodbrennen, welches retrosternal brennt und bis in den Hals aufsteigt. Die Beschwerden treten typischerweise nach dem Essen und im Liegen auf. Ein Therapieversuch mit Protonenpumpenhemmern habe nur eine unzureichende Linderung gebracht. Schluckbeschwerden oder Gewichtsverlust werden verneint. Die Untersuchung erfolgt zur Abklärung einer Refluxösophagitis oder anderer Pathologien.
EKG vom __.__.20__: Sinusrhythmus, HF __/min, Linkstyp. PQ-Zeit normwertig (__ ms). QRS-Komplex deutlich verbreitert (> 120 ms). Typische Linksschenkelblock-Morphologie mit tiefen, breiten S-Zacken in V1-V2 sowie plumpen, teils gekerbten R-Zacken in I, aVL, V5 und V6. Sekundäre Erregungsrückbildungsstörungen mit diskordanten ST-Streckensenkungen und T-Negativierungen in den linkspräcordialen Ableitungen. QTc-Zeit regelrecht.
Technik: Transvaginalsonographie.
Ovar rechts: Anechogene, glatt begrenzte, dünnwandige Zyste von 28 mm Durchmesser, ohne Septen oder soliden Anteile. Kein Anhalt für pathologische Vaskularisation.
Ovar links: Unauffällige Follikelstruktur.
Douglas: Keine freie Flüssigkeit.
Beurteilung: Unkomplizierte funktionelle Ovarialzyste rechts.
Technik:
Röntgen Thorax in zwei Ebenen (p.a. und lateral).
Befund:
Lungen beidseits regelrecht belüftet. Keine pulmonalen Infiltrate oder umschriebenen Herdbefunde. Keine Stauungszeichen. Pleuraergüsse beidseits nicht nachweisbar. Zwerchfelle glatt begrenzt, Recessus costodiaphragmatici frei. Mediastinum mittelständig, nicht verbreitert. Herzgrösse und -konfiguration im Normbereich. Hilusstrukturen regelrecht. Mitabgebildete Skelettanteile ohne frische Frakturen oder osteolytische Prozesse.
Beurteilung:
Es zeigt sich ein unauffälliger Herz-Lungen-Befund. Es finden sich keine Anhaltspunkte für akute entzündliche Infiltrate oder Zeichen einer kardiopulmonalen Dekompensation.
EKG vom XX.XX.20XX:
Normokarder Sinusrhythmus, Frequenz XX bpm. Linkslagetyp. PQ-Intervall XX ms, QRS-Breite XX ms, QTc-Zeit XX ms. Regelrechte R-Progression, R/S-Umschlag über V3/V4. Keine Erregungsrückbildungsstörungen, keine signifikanten ST-Streckenveränderungen, T-Wellen regelrecht konfiguriert. Keine höhergradigen Rhythmusstörungen dokumentiert.
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Fragestellung
Ausschluss von freier Flüssigkeit (Hämoperitoneum, Perikarderguss) und Pneumothorax im Rahmen eines Abdominaltraumas respektive Polytraumas.
Technik
Notfallsonographische Untersuchung der Regio subxiphoidalis, des rechten und linken Oberbauchs (Morison- und Koller-Pouch), des kleinen Beckens (Douglas- respektive Proust-Raum) sowie beidseitig ventraler Thoraxscans.
Befund
Perikard (subxiphoidal): Kein Perikarderguss. Keine Anzeichen einer kardialen Tamponade.
Rechter Oberbauch (Morison-Pouch): Keine freie Flüssigkeit perihepatisch oder im Recessus hepatorenalis.
Linker Oberbauch (Koller-Pouch): Keine freie Flüssigkeit perisplenisch oder im Recessus splenorenalis.
Kleines Becken (Proust/Douglas): Keine freie Flüssigkeit präsymphysär oder retrovesikal.
Thorax (ventral, beidseitig): Lungengleiten beidseitig vorhanden. Keine B-Linien-Anreicherung. Kein Hinweis auf Pneumothorax.
Beurteilung
Regelrechter eFAST-Befund ohne Nachweis von freier Flüssigkeit oder Anzeichen eines Pneumothorax zum Untersuchungszeitpunkt. Eine klinische Korrelation sowie Verlaufsbeobachtung sind bei persistierendem Verdacht oder Befundänderung erforderlich.
Aorta abdominalis mit glatter Gefässwand, Durchmesser von XX cm normalkalibrig. Physiologischer Fluss (PSV XX m/s, EDV XX m/s). Nierenarterien beidseits im Verlauf gut darstellbar und stenosefrei. Glatte Gefässwände.
Rechts:
Abgang: PSV XX m/s, EDV XX m/s.
Mitte: PSV XX m/s, EDV XX m/s.
Hilus: PSV XX m/s, EDV XX m/s.
Links:
Abgang: PSV XX m/s, EDV XX m/s.
Mitte: PSV XX m/s, EDV XX m/s.
Hilus: PSV XX m/s, EDV XX m/s.
Nieren seitengleich gross, sonomorphologisch unauffällig. Homogene arterielle und venöse Perfusion in allen Abschnitten. Steiler systolischer intrarenaler Flussanstieg (Early Systolic Peak erhalten). Intrarenaler Widerstandsindex seitengleich im Normbereich (RI 0.XX-0.XX).
Beurteilung:
Es ergeben sich keine Hinweise auf eine hämodynamisch relevante Stenose der Nierenarterien beidseits. Die intrarenalen Flussmuster sind regelrecht und die Nierenmorphologie zeigt keine Auffälligkeiten.
Ohrstatus
Rechts: Gehörgang frei, keine Otorrhö. Trommelfell intakt, reizlos, Lichtreflex regelrecht, gute Beweglichkeit bei Valsalva.
Links: Gehörgang frei, keine Otorrhö. Trommelfell intakt, reizlos, Lichtreflex regelrecht, gute Beweglichkeit bei Valsalva.
Weber: XX. Rinne: bds. positiv.
Indikation: Der Patient wird zur Durchführung einer Vorsorgekoloskopie zugewiesen. Er ist beschwerdefrei und berichtet über einen regelmässigen Stuhlgang ohne pathologische Beimengungen. Sichtbares Blut im Stuhl oder Teerstuhl werden verneint. In der Familienanamnese ist ein Kolonkarzinom beim Vater bekannt, weshalb die Untersuchung gewünscht wird.
Visus und Refraktion: Links 0,8 mit gewohnter Korrektur, rechts 1,0.
Pupillen und Neuroophthalmologie: Beidseits runde Pupillen mit prompter Licht- und Nahreaktion, kein relativer afferenter Pupillendefekt.
Augenstellung und Motilität: Orthotropie, Motilität frei, kein Nystagmus. Gesichtsfeld konfrontativ links superior temporale Einschränkung, rechts frei.
Vorderer Augenabschnitt (Spaltlampe): Lider und Bindehaut reizlos, Hornhäute klar, Vorderkammern tief und reizfrei, Linsen klar.
Kammerwinkel: Gonioskopisch beidseits offen, Shaffer III–IV.
Augeninnendruck: Applanatorisch links 12 mmHg, rechts 14 mmHg.
Fundus (erweiterte Pupille): Links superotemporal abgehobene, gefältelte Netzhaut von 10 bis 2 Uhr, mit ovalem Foramen bei 12 Uhr; Makula plan. Papille randscharf. Rechts Papille und Makula unauffällig, Gefäße regelhaft, Peripherie ohne Risse oder Foramina.