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DRU: Perianale Sensibilität intakt. Ca. 1 cm messender Hämorrhoidenknoten Grad II in 6-Uhr-Position, druckindolnt. Keine Blutspuren, aktuell kein Frischblut ab ano, Reposition schmerzbedingt nicht möglich, Sphinktertonus normal. Rektal digitaler Tastbefund ohne Tumorhinweis. Kein Blut am Fingerling. Stuhl braun. Rektal keine pathologische Resistenzen palpabel.
Der Patient trat zur elektiven qualifizierten Entzugsbehandlung bei bekannter Alkoholabhängigkeit ein. Bei Eintritt war der Patient wach und orientiert, zeigte jedoch vegetative Entzugssymptome mit Tremor, Hyperhidrose und Tachykardie (CIWA-Score initial 14 Punkte). In der klinischen Untersuchung fand sich eine Hepatomegalie ohne Asziteszeichen. Laborchemisch bestätigte sich die toxische Leberschädigung mit Erhöhung der Transaminasen und der GGT sowie eine Makrozytose.
Wir begannen eine medikamentöse Entzugsbehandlung mit einem Benzodiazepin nach symptomorientiertem Schema sowie eine hochdosierte Substitution von Thiamin zur Prophylaxe einer Wernicke-Enzephalopathie. Darunter waren die Entzugssymptome gut kontrollierbar, ein Delirium tremens oder Entzugskrampfanfälle traten nicht auf. Psychopathologisch zeigten sich keine Hinweise auf Halluzinationen oder Wahn. Parallel erfolgten motivierende Gesprächsführung und die Planung der Entwöhnungstherapie. Nach vollständigem Abklingen der vegetativen Symptomatik und Ausschleichen der Medikation konnte der Patient in die geplante Langzeittherapie übertreten.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet über wellenartige, krampfartige Schmerzen im rechten Oberbauch. Die Schmerzen strahlen in die rechte Schulter und den Rücken aus. Auslöser sei eine fettreiche Mahlzeit gewesen. Übelkeit und Erbrechen seien begleitend aufgetreten. Fieber, Schüttelfrost oder eine Gelbfärbung der Augen werden verneint. Der Stuhl sei normal gefärbt.
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Abdomen: Ruhige Atmung, Bauchdecke gespannt, lokalisierter Druckschmerz mit Punctum Maximum im rechten Unterbauch, Abwehrspannung lokal, Loslassschmerz positiv; Rovsing-Schmerz rechts auslösbar. Psoas-Dehnung schmerzhaft rechts, Obturatorzeichen positiv. Leise Darmgeräusche über allen Quadranten vorhanden. Leber- und Milzgrenze nicht vergrössert tastbar. Nierenlogen beidseits nicht klopfdolent. DRU: Unauffällig, indolent, kein Blut am Fingerling.
Abdomen: Normale Darmgeräusche über allen Quadranten. Lokalisierte Druckdolenz im linken Unterbauch über dem Sigma mit lokaler Abwehrspannung; lokaler Loslassschmerz. Keine generalisierten Peritonismuszeichen. Keine Resistenzen palpabel, Leber und Milz nicht vergrössert tastbar. Nierenlogen nicht klopfdolent. DRU: Unauffällig, indolent, kein Blut am Fingerling.
Abdomen: Rege Darmgeräusche über allen Quadranten. Druckdolenz im rechten Oberbauch mit leichter Abwehrspannung, ausgeprägte Druckschmerzmaximum im Bereich der Gallenblase; Murphy-Zeichen deutlich positiv, keine Schmerzausstrahlung. Leberrand knapp tastbar, indolent; Milz nicht palpabel. Nierenlogen beidseits nicht klopfdolent.
Jetziges Leiden: Der Patient berichtet über seit heute Nacht bestehendes schwallartiges Erbrechen und wässrigen Durchfall. Er fühle sich sehr schwach und habe krampfartige Bauchschmerzen, die vor dem Stuhlgang zunehmen. Fieber bis 38.0 Grad sei aufgetreten. Im persönlichen Umfeld seien weitere Personen mit ähnlichen Symptomen erkrankt. Blut im Stuhl wird verneint.
Befund: Leber normal gross, homogen, ohne fokale Läsionen. Gallenblase wandzart, steinfrei. Gallenwege nicht erweitert. Pankreas normal konfiguriert, homogen. Milz homogen, normal gross. Nieren beidseits orthotop, normal gross, zeitgerechte Kontrastmittelextretion, kein Stau. Nebennieren unauffällig. Harnblase glatt berandet. Keine Lymphadenopathie retroperitoneal/mesenterial. Keine freie Flüssigkeit/Luft. Darmschenkel unauffällig kalibriert. Grosse Gefässe regelrecht. Skelett intakt. Beurteilung: Unauffälliges CT Abdomen.
Jetziges Leiden: Die Patientin berichtet über krampfartige Bauchschmerzen, die wellenförmig auftreten. Sie habe seit zwei Tagen keinen Stuhlgang mehr gehabt und seit heute auch keinen Windabgang mehr. Der Bauch fühle sich aufgebläht an. Sie müsse immer wieder gallig erbrechen. Voroperationen am Bauch sind bekannt (Hysterektomie vor 10 Jahren).
Abdomen: Umfänglich vorgewölbt, gespannte Bauchdecke ohne Abwehrspannung, keine Druckdolenz, kein Loslassschmerz. Leise Darmgeräusche über allen Quadranten. Flüssigkeitswellen-Phänomen auslösbar. Nabel vorgewölbt, keine tastbaren Resistenzen. Leberrand nicht klar tastbar; Milz nicht tastbar. Nabel- oder Leistenhernien klinisch nicht nachweisbar.
Abdomen: Die Bauchdecke ist weich und im Niveau der Thoraxwand. Es besteht kein Druckschmerz und keine Abwehrspannung. Die Darmgeräusche sind über allen vier Quadranten lebhaft vorhanden. Die Magen-Darm-Passage ist aktiv; Winde sind abgegangen und der letzte Stuhlgang war am heutigen Morgen unauffällig.
Indikation: Der Patient berichtet über seit Monaten bestehendes Sodbrennen, welches retrosternal brennt und bis in den Hals aufsteigt. Die Beschwerden treten typischerweise nach dem Essen und im Liegen auf. Ein Therapieversuch mit Protonenpumpenhemmern habe nur eine unzureichende Linderung gebracht. Schluckbeschwerden oder Gewichtsverlust werden verneint. Die Untersuchung erfolgt zur Abklärung einer Refluxösophagitis oder anderer Pathologien.
Leiste/Abdomen: Pralle, nicht reponible, druckdolente Raumforderung in der rechten Leistenregion, Hustenimpuls fehlend. Überlagernde Haut intakt, keine Rötung. Bauch weich ohne generalisierte Abwehrspannung; lokaler Schmerz bei Palpation entlang des Leistenkanals. Darmgeräusche abgeschwächt. DRU: Unauffällig, indolent, kein Blut am Fingerling.
Abdomen: Spärliche Darmgeräusche über allen Quadranten. Ausgeprägte Druckdolenz epigastrisch mit gürtelförmiger Schmerzverstärkung nach dorsal bei Palpation; keine lokale Abwehrspannung, kein Loslassschmerz. Leber und Milz nicht vergrössert palpabel. Nierenlogen beidseits nicht klopfdolent.
Fragestellung
Abklärung von unspezifischen Oberbauchschmerzen und Ausschluss einer organischen Pathologie.
Technik
Transabdominale B-Bild-Sonographie des Abdomens mittels Konvexsonde (XX MHz) und Linearschallkopf (XX MHz). Gute Schallbedingungen bei nüchternem Patienten.
Befund
Leber: Normalgross, scharf und glatt berandet. Homogenes, normoechogenes Parenchym ohne Steatosezeichen. Keine fokalen Läsionen. Lebervenen regelrecht konfiguriert und normokalibrig. Vena portae offen, normokalibrig (XX mm), mit orthogradem Fluss.
Gallenwege und Gallenblase: Gallenblase normal dimensioniert, wandglatt, steinfrei. Kein Sludge. Keine intra- oder extrahepatische Cholestase. Ductus choledochus normokalibrig (XX mm).
Pankreas: Homogen, normoechogen, altersentsprechend konfiguriert. Ductus pancreaticus nicht erweitert.
Milz: Homogen, normal konfiguriert, nicht vergrössert (Grösse XX x XX mm).
Nieren: Beidseits regelrechte Lage, Grösse und parenchymatöse Differenzierung. Parenchymsaum gut abgrenzbar. Kein Aufstau des Hohlraumsystems, kein Nachweis von Nephrolithiasis.
Retroperitoneum: Aorta abdominalis normokalibrig (XX mm). Keine pathologisch vergrösserten Lymphknoten paraaortal oder parakaval einsehbar.
Gastrointestinaltrakt: Regelrechte Wandbeschaffenheit der einsehbaren Darmschlingen, unauffällige Peristaltik. Keine Wandverdickungen oder Kokardenbildung. Appendix unauffällig.
Freie Flüssigkeit: Kein Nachweis freier Flüssigkeit abdominal oder retroperitoneal (Morison-, Koller- und Douglas-Raum frei).
Harnblase: Glatt berandet, echofreier Inhalt.
Beurteilung
Es zeigt sich ein vollkommen unauffälliger und altersentsprechender sonographischer Befund der abdominellen Organe. Es gibt keinen Hinweis auf eine Cholezystolithiasis, eine Nephrolithiasis, eine Cholestase oder eine Harnstauung. Freie Flüssigkeit oder pathologische Raumforderungen lassen sich sonographisch nicht nachweisen.
Die Zuweisung erfolgte durch den Notfalldienst wegen unstillbaren Erbrechens und wässriger Diarrhoen seit 24 Stunden. Bei Eintritt zeigte sich das Kleinkind apathisch und somnolent. Klinisch imponierten deutliche Zeichen einer mittelschweren bis schweren Dehydratation mit stehenden Hautfalten, halonierten Augen, trockenen Schleimhäuten und einer verlängerten Rekapillarisationszeit. Die Windel war seit über 12 Stunden trocken. Laborchemisch bestätigte sich in der Blutgasanalyse eine metabolische Azidose sowie eine Hypoglykämie und Elektrolytverschiebung.
Wir begannen unverzüglich mit einer intravenösen Rehydratationstherapie mittels Vollelektrolytlösung sowie einem Glukoseausgleich. Darunter besserte sich die Vigilanz des Kindes rasch. Nach Sistieren des Erbrechens begannen wir vorsichtig mit dem oralen Kostaufbau mittels elektrolyt- und glukosehaltiger Rehydratationslösung, was gut toleriert wurde. Die Stuhlfrequenz war im Verlauf regredient. Eine mikrobiologische Stuhluntersuchung wurde bei unkompliziertem Verlauf nicht veranlasst. Wir konnten das Kind in rehydriertem, munterem Zustand und bei gutem Trinkverhalten in die häusliche Pflege entlassen.
Jetziges Leiden: Die Patientin in der 9. Schwangerschaftswoche berichtet über unstillbares Erbrechen, welches mehr als zehnmal täglich auftrete. Sie könne weder feste Nahrung noch Flüssigkeit bei sich behalten. Seit gestern fühle sie sich extrem schwach und schwindelig beim Aufstehen. Sie habe bereits 4 kg an Gewicht verloren. Bauchschmerzen oder Blutungen werden verneint.
Fragestellung
Ausschluss einer intraabdominellen Pathologie bei seit einigen Tagen bestehenden, unspezifischen Oberbauchbeschwerden bei XX-jährigem Patienten.
Technik
Transabdominelle B-Bild-Sonographie des Abdomens mittels Konvex-Sonde (3.5 MHz) in Rückenlage sowie Linksseitenlage. Gute Schallbedingungen bei mässiger Meteorismus-Überlagerung.
Befund
Leber: Normale Grösse, glatte Kontur, homogenes und normoechogenes Parenchym. Keine fokalen Läsionen. Lebervenen regelrecht konfiguriert. Vena portae normalkalibrig mit antergradem Fluss.
Gallenblase: Normal dimensioniert, Wandung dünn und reflexreich, steinfrei, kein Sludge. Kein pericholezystischer Flüssigkeitssaum. Sonographisches Murphy-Zeichen negativ.
Gallenwege: Ductus choledochus normalkalibrig (XX mm), intrahepatische Gallenwege nicht erweitert.
Pankreas: Im Bereich von Pankreaskopf und -korpus homogen und normoechogen dargestellt, Pankreasschwanz wegen Luftüberlagerung nur eingeschränkt beurteilbar. Kein Nachweis von Raumforderungen, Pankreasgang nicht erweitert.
Milz: Normale Grösse (XX x XX mm), homogenes Parenchym, keine Splenomegalie.
Nieren: Beidseits regelrechte Lage, Grösse und Form. Parenchymsaum gut differenzierbar. Kein Anhalt für Nephrolithiasis oder Harnstauungsniere beidseits.
Gefässe: Aorta abdominalis normalkalibrig ohne aneurysmatische Aussackung. Vena cava inferior atemvariabel kollabierend.
Magen-Darm-Trakt: Keine pathologischen Wandverdickungen der einsehbaren Darmschlingen, keine Kokarden-Aspekte. Appendix nicht dargestellt bei fehlendem lokalem Kompressionsschmerz.
Freie Flüssigkeit: Kein Nachweis freier intraabdomineller Flüssigkeit im Recessus hepatorenalis, splenorenalis oder im kleinen Becken.
Beurteilung
Altersentsprechender sonographischer Normalbefund der abdominellen Organe. Kein Nachweis einer akuten entzündlichen Pathologie, einer Cholezystolithiasis, eines Harnstaus oder freier intraabdomineller Flüssigkeit.
Allgemeinzustand: Deutlich reduzierter Allgemeinzustand, blass, schmerzgeplagt, schont den Bauch, Bewegungen eingeschränkt, gelegentliches Weinen bei Positionswechsel. Vitalzeichen: Herzfrequenz tachykard (xx/min), Blutdruck altersentsprechend grenzwertig, Atmung leicht vertieft und beschleunigt, Temperatur tympanal xx,x °C, Rekapillarisationszeit verlängert (etwa xx s). Haut/Schleimhäute: Blass, kühl-feuchte Haut, keine generalisierten Exantheme, keine Petechien, Mundschleimhaut leicht trocken. Abdomen: Deutlich geblähtes oder gespanntes Abdomen, sichtbare Schonhaltung, auf leichten Druck ausgeprägte Schmerzäusserung und Abwehrspannung, besonders in der betroffenen Region, Loslassschmerz positiv. Darmgeräusche abgeschwächt oder spärlich, keine tastbaren Hernien, Leber- und Milzgrenze schwer abgrenzbar durch Spannung, kein sicher tastbarer Tumor. Genito-inguinal: Hodensitus beim Knaben zu prüfen, aktuell ohne sicher tastbare Torsionszeichen, Leisten ohne prolabierende Hernie, Genitalhaut unauffällig. Kreislauf/Neurologischer Kurzstatus: Reduzierte Spontanmotorik, schmerzbedingte Unruhe, aber ansprechbar, keine fokalen neurologischen Defizite, keine Nackensteife.
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Abdomen/Flanken: Normale Darmgeräusche über allen Quadranten. Bauch weich, keine Abwehrspannung, keine Druckdolenz. Ausgeprägter Klopfschmerz über der linken Nierenloge, kontralateral reizlos.
Abdomen: Geblähtes Abdomen, hochgestellte, klingende Darmgeräusche mit Peristaltikspitzen. Diffuse, mässige Druckdolenz ohne lokales Peritonismuszeichen, kein Loslassschmerz. Keine tastbaren Resistenzen. Leber- und Milzgrenze nicht vergrössert tastbar. Nierenlogen beidseits nicht klopfdolent.
DRU: Unauffällig, indolent, kein Blut am Fingerling.
Die notfallmässige Zuweisung erfolgte aufgrund von seit dem Vorabend bestehenden, kolikartigen Oberbauchschmerzen rechts mit Ausstrahlung in die rechte Schulter sowie Übelkeit und Erbrechen. Bei Eintritt präsentierte sich der Patient in schmerzreduziertem Allgemeinzustand, subfebril und tachykard. Klinisch bestand ein deutlicher Druckschmerz im rechten oberen Quadranten mit positivem Murphy-Zeichen. Laborchemisch zeigte sich eine Entzündungskonstellation mit Leukozytose und CRP-Erhöhung sowie eine leichte erhöhung der Cholestaseparameter. Die Abdomensonographie bestätigte eine Cholezystolithiasis mit verdickter Gallenblasenwand und pericholezystärer Flüssigkeit, vereinbar mit einer akuten Cholezystitis.
Wir stellten die Indikation zur zeitnahen operativen Sanierung und führten am Folgetag eine laparoskopische Cholezystektomie durch. Intraoperativ zeigte sich eine ödematöse Gallenblase, der Eingriff verlief komplikationslos. Die präoperativ begonnene antibiotische Therapie mit Ceftriaxon und Metronidazol wurde perioperativ fortgeführt und postoperativ abgesetzt. Der Kostaufbau wurde gut vertragen und die Mobilisation erfolgte rasch. Die histologische Aufarbeitung bestätigte eine ulzerophlegmonöse Cholezystitis. Wir konnten den Patienten bei reizlosen Wundverhältnissen und rückläufigen Entzündungsparametern in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen. Eine fettarme Diät ist für ca. zwei Wochen empfohlen.
Die notfallmässige Zuweisung erfolgte aufgrund von akut aufgetretenen stärksten Oberbauchschmerzen mit gürtelförmiger Ausstrahlung in den Rücken sowie begleitender Nausea und Emesis. Bei Eintritt präsentierte sich der Patient in reduziertem Allgemeinzustand und tachykard. Klinisch imponierte eine deutliche Druckdolenz im Epigastrium mit spärlichen Darmgeräuschen. Laborchemisch zeigte sich eine massive Lipase-Erhöhung auf das über Dreifache der Norm sowie eine begleitende Cholestase mit Erhöhung von Bilirubin und GGT. In der Abdomensonographie konnte eine Cholezystolithiasis als Ursache gesichert werden, während das Pankreas ödematös verquollen zur Darstellung kam.
Wir stellten die Diagnose einer akuten biliären Pankreatitis. Therapeutisch stand initial eine aggressive intravenöse Volumensubstitution sowie eine konsequente Analgesie im Vordergrund. Bei fehlenden Hinweisen auf eine persistierende Cholestase oder Cholangitis verzichteten wir auf eine ERCP. Ein frühzeitiger Kostaufbau wurde bei regredienter Übelkeit gut toleriert. Unter konservativer Therapie kam es zu einer raschen klinischen Besserung sowie einem deutlichen Rückgang der Entzündungsparameter und Cholestasenwerte. Wir konnten den Patienten in beschwerdefreiem Zustand und bei vollem Kostaufbau nach Hause entlassen. Zur Rezidivprophylaxe wurde die Indikation zur zeitnahen Cholezystektomie gestellt.
Jetziges Leiden: Die Patientin klagt über brennende Schmerzen hinter dem Brustbein, die sauer bis in den Rachen aufsteigen. Die Beschwerden seien besonders nach üppigen Mahlzeiten, Kaffee oder Alkohol sowie im Liegen ausgeprägt. Gelegentlich wache sie nachts mit Hustenreiz auf. Schluckstörungen oder ein Steckenbleiben von Speisen werden verneint.
Indikation: Der Patient wird zur Durchführung einer Vorsorgekoloskopie zugewiesen. Er ist beschwerdefrei und berichtet über einen regelmässigen Stuhlgang ohne pathologische Beimengungen. Sichtbares Blut im Stuhl oder Teerstuhl werden verneint. In der Familienanamnese ist ein Kolonkarzinom beim Vater bekannt, weshalb die Untersuchung gewünscht wird.
Verlauf: Der Patient berichtet, dass er den Kostaufbau mit flüssiger und breiiger Kost gut vertragen habe. Übelkeit oder Erbrechen sind nicht aufgetreten. Er verspüre leichten Appetit. Winde seien bereits abgegangen, Stuhlgang habe bisher noch nicht stattgefunden. Bauchschmerzen oder ein Völlegefühl nach dem Essen werden verneint.